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Verbände reagieren skeptisch auf den neusten Fluglärmbericht

Der Regierungsrat verkündet am Freitag, dass die Anzahl Fluglärmbetroffener gesunken ist. Das ist das erste Mal seit 2014. Doch Politiker und Verbände aus dem Süden des Flughafens haben eine etwas andere Sicht auf den Fluglärmindex.

Die neue Methode, um die Betroffenen von Fluglärm zu berechnen, stösst bei den Politikern im Süden auf wenig Verständnis.
Die neue Methode, um die Betroffenen von Fluglärm zu berechnen, stösst bei den Politikern im Süden auf wenig Verständnis.
Doris Fanconi

Die Zahl der von Fluglärm stark betroffenen Anwohner sinkt. So vermeldet es der Regierungsrat im Zürcher Fluglärm Index (ZFI) 2018. Vor allem tagsüber seien weniger Menschen betroffen, die Zahl sinkt von 65 507 auf 60 347. Nachts steigt die Zahl hingegen von 24 968 auf 25 124.

Dass insgesamt weniger Menschen betroffen sind, liegt vor allem an den leiser gewordenen Flugzeugen. Die Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa hat die leiseren Flieger zum ersten Mal überhaupt berücksichtigt. Wären diese schon 2017 ein Faktor gewesen, wäre die Zahl der Betroffenen weiter gestiegen.

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