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RotGrünPlus will einen belebteren Dorfkern

Die offene Gruppierung RotGrünPlus traf sich kürzlich in der Chrottengrotte zur Herbstsitzung.

Der Dorfkern Küsnachts soll belebter werden.
Der Dorfkern Küsnachts soll belebter werden.
Archiv ZSZ.

Zur Zeit laufen zwei Einzelinitiativen unter der Flagge der offenen Gruppierung RotGrünPlus (RGP): Die sogenannte Altersinitiative von Beatrice Rinderknecht wird aktuell vom Bezirksrat beurteilt, weil sie der Gemeinderat für ungültig erklärte. Jene von Ueli Häfeli verlangt die Reduktion der ausserordentlich hohen Ausgabenkompetenz des Gemeinderates beim Verkauf von Liegenschaften. Ihre Formulierung wurde vom Gemeinderat bemängelt und muss ebenfalls einer juristischen Prüfung unterzogen werden, wie die Gruppierung in einer Mitteilung schreibt.

Ein weiteres grosses Anliegen der Mitglieder von RotGrünPlus ist die «Dorfgestaltung». «Nach den vergeblichen Versuchen, ein grosses Zentrumsprojekt mehrheitsfähig zu machen, geht es jetzt darum, in kleineren Schritten und verkraftbaren Etappen Küsnacht attraktiver zu machen», schreibt RGP hierzu.

Dies nicht per Steuerfusssenkung, sondern durch einen in verschiedenster Hinsicht menschenfreundlicheren Dorfkern. Dazu gehören für RotGrünPlus etwa Abstellplätze für Velos, ein grösserer Markt, öffentliche Veranstaltungen auf dem Dorfplatz, aber auch die Pflege von vernachlässigten «Restflächen» sowie gastronomisch niederschwellige Angebote. Auch eine sorgfältig durchdachte Verkehrsführung hält die Gruppierung etwa im Hinblick auf das Projekt Verkehrskreisel Oberwacht-/Zürichstrasse und die Expansionspläne der Migros auf dem Areal Zürichstrasse für zwingend.

Kritik an Baumfällaktion

Mit Unverständnis hat die Gruppierung die Fällung einer prominenten Rotbuche beim Restaurant Krone Forch zur Kenntnis genommen. «Genauso wie seinerzeit die Rodung der Reben und einiger Hochstammbäume im Wangensbach.» Ganz generell stelle sich die Frage: Nach welchen Kriterien pflegt und bewirtschaftet Küsnacht seine eigenen Grundstücke?

Laubbläser und Motorsensen erlaubten heute Arbeiten, die man aus Sicht von RotGrünPlus oft besser nicht oder anders ausführen würde. Die Gruppierung kritisiert zudem die Kommunikation zwischen ausführender Instanz und verantwortlichem Gemeinderatsmitglied, welche nicht immer optimal zu verlaufen scheine.

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