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Seit 20 Jahren streitet ein Erlenbacher mit seiner Gemeinde

Ein 78-Jähriger wehrt sich, weil er sich ungerecht behandelt fühlt. Er bezichtigt die Erlenbacher Behörden der Falschaussage und Pflichtverletzung. 352 Personen erfahren das, weil er seine Vorwürfe an alle Adressaten des Gemeinde-Newsletter schickt.

Ein 78-jähriger Mann liegt mit den Behörden von Erlenbach seit 20 Jahren im Streit. Am Dienstag stand er vor Gericht.
Ein 78-jähriger Mann liegt mit den Behörden von Erlenbach seit 20 Jahren im Streit. Am Dienstag stand er vor Gericht.

Als Empfänger des Erlenbacher Newsletter erfährt man in der Regel, ob es neue Baugesuche gibt oder Vorberichte zur Gemeindeversammlung. Am 3. Januar 2017 erreichte eine eher ungewöhnliche Nachricht die Leserinnen und Leser. Darin war von einem «Justizopfer der Gemeindeführung» die Rede. Den Politikern, Behörden und der Justiz wurde vorgeworfen, sich gegenseitig zu decken. Dem «Justizopfer» werde frei erfundene Drohung und Nötigung angelastet. Dem speziellen Newsletter waren zwei Mails angehängt mit weiteren Vorwürfe an Gemeinderat und -verwaltung Erlenbach.

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