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SBB lassen sechs Gemeinden in der Region im Stich

Die SBB beenden die Kooperation mit Drittanbietern beim Billettverkauf. Migrolino, Avec und Post verlieren ein Zusatzgeschäft, sechs Gemeinden in der Region einen Service public.

Nur noch bis Ende 2017 werden am Bahnhof Uetikon Billette im Migrolino verkauft und die Fahrgäste beraten. Danach sind Automat, Internet und App einzige Bezugsquellen.
Nur noch bis Ende 2017 werden am Bahnhof Uetikon Billette im Migrolino verkauft und die Fahrgäste beraten. Danach sind Automat, Internet und App einzige Bezugsquellen.
Sabine Rock

Ab 2018 wird es unpersönlich an 52 Bahnhöfen und Stationen in der Schweiz. Dort können die Fahrgäste ihre Billette künftig nur noch an Automaten beziehen. Unter diesen 52 Standorten befinden sich in der Region Zürichsee die Bahnhöfe Oberrieden, Au, Uetikon, Jona und Schmerikon, wo bisher Drittanbieter den Billettverkauf und die Reiseberatung übernahmen. In Schänis gibt es schon Ende diess Jahres keinen Billettverkauf mehr, weil der Stationshalter ihn freiwillig aufgibt. Die SBB begründen den Entscheid mit dem kontinuierlichen Rückgang des Verkaufs über Drittanbieter auf unter 1 Prozent. Umgekehrt ist der Anteil des Billettabsatzes über Internet und Mobile App gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gestiegen, wie SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi mitteilt.

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