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Sanierung der Stäfner Bergstrasse erfolgt vorerst mit Lücken

Die Bergstrasse von Stäfa nach Oetwil wird ab dem 3. Mai saniert und die Bushaltestelle Mühlehölzli ausgebaut. Allerdings: Im Bereich von zwei anderen Haltestellen kommt es zu Verzögerungen – wegen eines Rekurses und baulichen Anpassungen. Wann fertiggebaut werden kann, ist noch unklar.

Wegen eines Rekurses und baulichen Anpassungen kann die Sanierung der Stäfner Bergstrasse vorerst nur lückenhaft durchgeführt werden.
Wegen eines Rekurses und baulichen Anpassungen kann die Sanierung der Stäfner Bergstrasse vorerst nur lückenhaft durchgeführt werden.
Archiv ZSZ

Die Bergstrasse, für welche der Kanton zuständig ist, wird auf dem rund zwei Kilometer langen Teilstück von der Einmündung der Aberenstrasse bis zur Gemeindegrenze von Oetwil umfassend saniert. Dies teilte die kantonale Baudirektion mit, die damit einen Beschluss von Mitte Februar konkretisierte. Erneuert werden neben dem Belag auch die Randsteine und Entwässerungsleitungen. Auf dem untersten Abschnitt zwischen der Aberen- und der Allenbergstrasse gibt es zudem einen Radstreifen und ein Trottoir, das jetzt vor der Kreuzung Aberenstrasse aufhört.

Ein wichtiger Bestandteil der Bauarbeiten ist auch der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestelle Mühlehölzli – oberhalb des Dorfs vor der Abzweigung zum Pfannenstiel. Dort verkehrt die Buslinie 950 von Stäfa nach Oetwil. Der Kanton sollte bis 2023 alle Haltestellen des öffentlichen Verkehrs so gestalten, dass sie für Behinderte oder auch gehbehinderte Senioren problemlos zugänglich sind. Damit wird eine Vorgabe des Gleichstellungsgesetzes für Behinderte umgesetzt.

Sanierung ist überfällig

Verzichten muss der Kanton vorerst auf den entsprechenden Ausbau der Bushaltestellen Kniebreche und Schützenhaus/Wanne (siehe Karte), wie Thomas Maag von der Medienstelle der Baudirektion bestätigt. Grund ist im Fall der Kniebreche ein Rekurs, der beim Verwaltungsgericht hängig ist. Wer ihn eingereicht hat, wird wegen des Persönlichkeitsschutzes nicht öffentlich gemacht.

«Die Sanierung der Bergstrasse ist wegen ihres schlechten Zustands schon seit 2013 fällig.»

Thomas Maag, stv. Kommunikationsleiter, Baudirektion

Laut Thomas Maag können solche Einsprachen auf der Basis des Strassengesetzes erhoben werden, wenn bauliche Veränderungen geplant werden, die öffentlich aufgelegt werden müssen. Das ist beim Ausbau von Haltestellen, die allenfalls auch zusätzliches Land erfordern, der Fall. Wie lange es dauert, bis der Rekurs behandelt ist, ist offen.

Im Fall der Haltestelle Schützenhaus/Wanne verzögert sich der Umbau, weil nachträglich noch ein Übergang für Fussgänger und eine Schutzinsel eingeplant werden musste. Die Verzögerungen haben zur Folge, dass auch die Sanierung der Strasse im Bereich der beiden Haltestellen aufgeschoben wird. Die Tatsache, dass nun Lücken offen bleiben, ist für Baudirektion kein Problem: «Die Sanierung der Bergstrasse», so Maag, «ist wegen ihres schlechten Zustands bereits seit 2013 fällig.» Deshalb habe man beschlossen, mit der Instandsetzung vorwärts zu machen – auch aus Kostengründen.

Bauarbeiten in Etappen

Zum Zeitplan: Der Start für die Sanierungsarbeiten an der Bergstrasse erfolgt am kommenden Mittwoch, dem 3. Mai. Sie beginnen laut Maag im untersten Abschnitt im Dorf und werden etappenweise durchgeführt, auf einer Länge von jeweils 150 bis 200 Metern. Der Verkehr wird dabei einspurig mit Lichtsignalen durch die betroffenen Abschnitte geführt. Die Busse verkehren in dieser Zeit auf der normalen Strecke. Blockierte Zufahrten soll es nur in Ausnahmefällen geben.

Der neue Strassenbelag wird erst im August und September verlegt. In dieser Zeit wird die Bergstrasse ganz gesperrt, und der Verkehr wird inklusive Busse «grossräumig» umgeleitet, wie Maag erklärt. Die Neugestaltung der Bushaltestelle Mühlehölzli soll im Juni beginnen. Bis sie fertig ist, halten die Busse an einer anderen Stelle der Strasse. Die Haltestelle wird räumlich vergrössert, damit Gelenkbusse gut halten können. Zudem wird eine höhere Einstiegsplattform erstellt.

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