Küsnacht

Sanierung der Kunsteisbahn kostet fast 20 statt 13 Millionen

Die Gemeinde rechnet mit deutlich höheren Kosten für die Sanierung der Kunsteisbahn. Da ist es ein kleines Trostpflaster, dass es keine Rekurse gibt.

Die Kunsteisbahn Küsnacht KEK muss saniert werden. Doch es harzt bei der Projektierung.

Die Kunsteisbahn Küsnacht KEK muss saniert werden. Doch es harzt bei der Projektierung. Bild: Michael Trost

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Pünktlich zum Herbstferienende öffnet die KEK am Samstag wieder ihre Türen. Währenddessen schreitet hinter den Kulissen die Projektierung der Gesamtsanierung der Kunsteisbahn Küsnacht voran. Und davon gibt es nicht nur Gutes zu berichten, wie eine Nachfrage bei der Gemeinde Küsnacht zeigt. So geht diese inzwischen von Kosten von fast 19,8 statt 13 Millionen Franken für die Sanierung aus – 3,1 Millionen würden von Privaten getragen. Klar ist, dass die Projektierung neue Aufschlüsse über die Kosten geliefert hat und präziser geworden ist - bei den 13 Millionen Franken bestand noch eine Ungenauigkeit von 25 Prozent. Nun werden aber auch diese 25 Prozent deutlich überschritten. Als Grund nennt die Gemeinde, dass das Betriebsgebäude nicht pinselsaniert werden kann, sondern neu gebaut werden muss.

Abstimmung verschiebt sich

Auch beim Zeitplan harzt es: War ursprünglich der 9. Februar für die Urnenabstimmung über den Baukredit angedacht, wird nun der 17. Mai angepeilt. Grund ist, dass sich die Baubewilligung wegen Abklärungen mit dem Kanton verzögert. Ob sich das Gesamtprojekt zeitlich nach hinten verschiebt, ist unklar.

Eine positive Meldung gibt es indes: Gegen die Sanierung wird es keine Rekurse geben. Dies ist bekannt, weil während der Auflage im Sommer niemand einen Baurechtsentscheid verlangt hat. Dies wäre die Voraussetzung, um einen Rekurs einzureichen. «Das spiegelt die Gemeindeversammlung wider, die deutlich Ja gesagt hat zur KEK», sagt Liegenschaftenvorstand Ueli Schlumpf (SVP). Er bezieht sich auf die Gemeindeversammlung vom Juni 2018, die den Projektierungskredit abgesegnet hat. Ob die Zustimmung zum Baukredit angesichts der höheren Kosten gleich hoch ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin hat die Gemeinde das Projekt, das einst als Ausbauprojekt für 20 Millionen angedacht war, bewusst eingeschränkt, um die Kosten zu senken.

Erstellt: 17.10.2019, 17:02 Uhr

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