Küsnacht

Polizei findet im Schübelweiher zwei Leichen

In einem Küsnachter Weiher wurden zwei ältere Personen tot aufgefunden. Die Fälle haben offenbar nichts miteinander zu tun.

Der Küsnachter Schübelweiher

Der Küsnachter Schübelweiher Bild: Archiv ZSZ

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Gleich zweimal musste die Polizei am Samstag an den Küsnachter Schübelweiher aus­rücken. Zweimal ging es dabei um einen Leichenfund. Kurz vor 11 Uhr ging am Samstagvormittag bei der Kantonspolizei Zürich die erste Meldung ein, dass sich im Küsnachter Schübelweiher eine leblose männliche Person befinde.

Nach der Bergung durch Seepolizisten konnten die ausgerückten Rettungskräfte nur noch den Tod des 91-jährigen Mannes feststellen.

«Kein alltäglicher Fall»

Gegen 15 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich eine weitere Meldung ein, dass sich im selben Weiher eine weitere leblose Person befinde. Diesmal ging es um eine 83-jährige Frau. Wie beim ersten Fall konnten die ausgerückten Rettungskräfte und Seepolizisten nur noch den Tod der 83-jährigen Frau feststellen.

«Für unsere Einsatzkräfte war das kein alltäglicher Fall», erklärt Carmen Surber, Sprecherin der Kantonspolizei Zürich, auf Anfrage der ZSZ. Dass an einem Tag am selben Weiher gleich zwei Leichen entdeckt würden, sei speziell. Gemäss ersten Erkenntnissen besteht zwischen den beiden Todesfällen kein Zusammenhang.

Nicht verwandt

Die beiden Personen seien nicht miteinander verwandt, erklärte die Polizeisprecherin auf Anfrage weiter. «Wir gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen Zufall handelt.» Welche Erkenntnisse die Polizei zu diesem Schluss kommen lässt, gab Surber nicht bekannt. Ebenso wenig, ob die beiden Personen am selben Ort aufgefunden wurden.

Der Küsnachter Schübelweiher liegt in unmittelbarer Nähe des Alterszentrums Tägerhalde. Wie der «Blick» online am Sonntag schrieb, wohnte eine der beiden Personen im Alters- und Ge­sund­heits­zen­trum Tägerhalde.

Das zweite Opfer soll in einem Alterszentrum der Gemeinde gemeldet sein. Vieles weise auf Suizid hin, wie der «Blick» schreibt. Küsnachts Gemeindepräsident Markus Ernst (FDP) kommentiert diese Recherchen auf Anfrage der ZSZ nicht. Die Kantonspolizei äussert sich ebenfalls nicht weiter zu den Vorkommnissen.

Weitere Untersuchungen

Die genauen Umstände und die Todesursachen der beiden Fälle sind nicht geklärt und werden durch die Kantonspolizei Zürich sowie die Staatsanwaltschaft See/Oberland und das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich untersucht, hatte die Kantonspolizei am Samstagabend mitgeteilt. Gewaltdelikte stünden nicht im Vordergrund. Infrage kommen Suizid oder ­Unfall. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 01.12.2018, 18:31 Uhr

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