Erlenbach

Pinguine ziehen ins neue Erlenbacher Schwimmbad

Aus Platzmangel kommen die Königspinguine des Zoos Zürich im neuen Erlenbacher Schwimmbad Allmendli unter. Heute gibt es sogar die Möglichkeit, die Tiere zu füttern.

In ungewohnter Umgebung: Die Königspinguine bleiben im Schwimmbad Allmendli, bis das Aquarium im Zoo Zürich umgebaut ist.

In ungewohnter Umgebung: Die Königspinguine bleiben im Schwimmbad Allmendli, bis das Aquarium im Zoo Zürich umgebaut ist. Bild: Manuela Matt

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Die Überraschung ist gelungen: Am Donnerstag teilte der Zoo Zürich mit, dass seine 17 Königspinguine übergangsweise ins neue Erlenbacher Schwimmbad Allmendli eingezogen sind. Während des Umbaus des Aquariums im Zoo Zürich wird der Platz für die antarktischen Vögel knapp, nun wurde dank Hilfe unter Verwandten eine Lösung gefunden. «Bei einem Glas Wein mit meinem Cousin Martin entstand die Idee, die Königspinguine übergangsweise im Erlenbacher Schwimmbad Allmendli einzuquartieren», erzählt Zoodirektor Alex Rübel. Martin Rübel (FDP) ist Gemeinderat in Erlenbach.

Begeistert von der Idee war auch die zuständige Liegenschaftenvorsteherin Nicole Lauener (CVP). «Wir können zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen», sagt die Gemeinderätin. Zum einen hätten die Pinguine ein Dach über dem Kopf, zum anderen könnten die Erlenbacher Schüler viel über diese tollen Tiere lernen.

Bei der Fütterung dabei sein

Ist es denn nicht zu stressig für Wildtiere in einem rege genutzten Kleinschwimmbecken zu leben? «Dies ginge natürlich nicht mit allen Tieren, aber Königspinguine sind sehr neugierig. Dies sieht man etwa an den Pinguinspaziergängen», erklärt Alex Rübel. Ausserdem seien die Pinguine nur für eine kurze Zeit in Erlenbach untergebracht.

Es werden zudem Massnahmen ergriffen, damit das Miteinander funktioniert. Die Hälfte des Beckens wird für die Tiere mit einer mobilen Zwischenwand aus Glas abgesperrt. So können Mensch und Tier einmalige Begegnungen erleben, und trotzdem haben die Königspinguine genügend Rückzugsraum. Zudem wird rund um die Uhr ein Tierpfleger vor Ort sein, um die Pinguine zu versorgen.

«Das Wasser können wir vorerst natürlich aus Rücksicht auf die Pinguine nicht mit Chlor versetzen», sagt Nicole Lauener. Dies sei allerdings kein Problem, würden doch durch weniger steriles Wasser die Abwehrkräfte der Schüler gestärkt. Die Sonderbewilligung des Kantons sei bereits eingetroffen.

Als Dank für die Erlenbacher Gastfreundschaft können Interessierte heute um zwölf Uhr mittags bei der Fütterung der Pinguine dabei sein und mit etwas Glück sogar selbst mitfüttern.

Heute Freitag, 12 Uhr: Fütterung der Königspinguine im neuen Schwimmbad Allmendli, im Allmendli 5, Erlenbach. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 31.03.2016, 16:33 Uhr

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