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Oetwil rechnet für 2018 wieder mit einem kleinen Gewinn

Die Gemeinde Oetwil rechnet für das kommende Jahr mit einem Gewinn von 100 000 Franken und etwas höheren Beiträgen aus dem kantonalen Finanzausgleich. Der Steuerfuss soll sich nicht ändern.

Gemeindehaus Oetwil: Der Steuerfuss soll im kommenden Jahr in der Gemeinde unverändert bleiben.
Gemeindehaus Oetwil: Der Steuerfuss soll im kommenden Jahr in der Gemeinde unverändert bleiben.
Archiv Sabine Rock

Die Gemeinde Oetwil budgetiert für 2018 Ausgaben von rund 28,6 Millionen Franken und Einnahmen von 28,7 Millionen. Daraus resultiert ein moderater Überschuss von 100 000 Franken, was etwas mehr als einem Steuerprozent entspricht, wie der Finanzvorstand Werner Bosshard (SVP) mitteilt.

Gegenüber der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember beantragt der Gemeinderat, den Steuerfuss unverändert bei 119 Prozent zu lassen.

Die Ausgaben in der laufenden Rechnungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Millionen Franken, wobei dieser Betrag um zusätzliche Abschreibungen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bereinigt ist. Der Mehraufwand ist gemäss Bosshard vor allem auf höhere Sozialausgaben zurückzuführen, die im Vergleich zum letzten Budget um etwas mehr als 0,3 Millionen steigen. Grund sind vor allem höhere Kosten für die Sozialhilfe und zusätzliches Personal in diesem Bereich.

Um 0,2 Millionen Franken steigen die Ausgaben für die Verwaltung, primär wegen höheren Personalkosten. Um insgesamt 0,2 Millionen rückläufig sind hingegen die Ausgaben für Bildung und Gesundheit, wobei es hier vor allem um die Beiträge ans Pflegeheim Loogarten in Esslingen geht.

Entlastung bei Investitionen

Die Erträge von 28,7 Millionen werden aus Steuern sowie dem Beitrag aus dem kantonalen Ressourcenausgleich gespiesen. Dieser beläuft sich für 2018 gemäss der Zusicherung des Kantons auf rund 6,5 Millionen. Er steigt damit im Vergleich zum laufenden Jahr um etwas mehr als 240 000 Franken.

Die geplanten Investitionen belaufen sich 2018 laut Bosshard auf etwas mehr als 1,3 Millionen. Die Investitionen werden entlastet, weil die Arbeiten für das neue Schulgebäude rascher als erwartet fortgeschritten sind und für die Baukosten noch 0,5 statt 1,5 Millionen budgetiert werden.

Die Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen liegen bei 1,3 Millionen. Zusammen mit dem veranschlagten Gewinn resultiert ein Cashflow von 1,4 Millionen. Damit können die Investitionen laut Bosshard vollständig aus dem Steuerhaushalt finanziert werden.

Verschuldung gesunken

Die Verschuldung der Gemeinde ist seit Ende 2012 von 21 Millionen auf vier Millionen gesunken, hält der Finanzvorstand fest. Das Eigenkapital per Ende 2016 betrug 15,2 Millionen. Damit sei die Finanzlage «solid», bilanziert Bosshard, auch dank des Sanierungsprogramms in den vergangenen Jahren. Trotzdem sei es wichtig, die Kosten im Griff zu behalten, damit man die nötigen Investitionen auch künftig finanzieren könne. Die Finanzplanung zeige zudem, dass der gegenwärtige Steuerfuss auch mittelfristig genügen sollte, um die Ausgaben ohne höhere Verschuldung zu finanzieren.

Für das laufende Jahr geht Finanzvorstand Werner Bosshard aufgrund von vorläufigen Berechnungen davon aus, dass der Gewinn in der Rechnung am Ende ein wenig höher ausfällt als erwartet. Budgetiert war für 2017 ein Überschuss von 140 000 Franken.

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