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Noch steigen Wenige auf die S20 um

Technisch und fahrplanmässig erlebt die neue Entlastungslinie S20 am rechten Ufer einen makellosen Einstand. Doch voll sind immer noch die Züge der S7. Das liegt vor allem an der Gewohnheit und auch an der Unwissenheit der Fahrgäste.

Am Dienstagmorgen um 06:38 fuhr erstmals die neue S20 ab Stäfa Richtung Zürich. Sie soll künftig während den Stosszeiten die überfüllte S7 entlasten.

Wer am Morgen die S7 Richtung Zürich nimmt, muss standfest sein. Die S-Bahn am rechten Ufer füllt sich in Stäfa und Männedorf, ab Uetikon braucht es Glück, um noch einen Sitzplatz zu finden. Ab Meilen ist zu den Stosszeiten die Aussicht auf eine bequeme Fahrt zur Arbeit gering. Das soll sich mit der S20 ändern. Seit Dienstag verkehrt die Entlastungslinie viermal morgens ab Stäfa mit Halt in Männedorf, Meilen, Küsnacht, Stadelhofen, Zürich HB und Hardbrücke. Abends federt sie den Pendlerstrom seeaufwärts mit drei Zügen ab – Viertelstundentakt zu den Spitzenzeiten. Die ZSZ war an der Premiere dabei.

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