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Nicht immer pendelt die Fähre nur zwischen Meilen und Horgen

Neulich hat eine Fähre kurzzeitig ihre gewohnten Bahnen verlassen: Statt zwischen Meilen und Horgen wurde sie auf der Höhe Männedorfs gesichtet.

Ungewohnter Anblick: Am Freitag zeigte sich die Zürichsee-Fähre für einmal den Bewohnern der oberen Seegemeinden.
Ungewohnter Anblick: Am Freitag zeigte sich die Zürichsee-Fähre für einmal den Bewohnern der oberen Seegemeinden.
Cornelia Schmid, Leserreporter

Tag für Tag verkehrt die Autofähre zwischen Meilen und Horgen. Im Zehnminutentakt oder öfter pendelt sie von morgens früh bis spätabends zwischen den beiden Bezirkshauptorten und verbindet, was der See trennt.

Ungewöhnliches aber ereignete sich am Freitagmorgen: Um Viertel nach acht Uhr schaute eine ZSZ-Leserin aus ihrem Fenster an der Männedörfler Kugelgasse. Und sah die Fähre vorbeiziehen. Hier, weitab vom Kurs Meilen–Horgen, an einer Stelle im See also, an der die Fähre eigentlich nichts verloren hat. Die Leserin hielt das aussergewöhnliche Ereignis fotografisch fest und sandte die Aufnahmen an die Redaktion der ZSZ, die das Heimatgewässer der Fähre in ihrem Namen trägt. Nicht ganz ernst gemeint war wohl ihr Kommentar zu dem Gesehenen: «Ob die Meilemer Fähre wohl die gestrichene Vier-Uhr-Verbindung zwischen Männedorf und Wädenswil übernehmen will?» Sie meinte damit den aufgehobenen Kurs zur Personenbeförderung der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft.

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