Stäfa

Neubaupläne für Stäfner Frohberg auf Eis gelegt

Der Verwaltungsrat der Frohberg Stäfa AG hat die Projektarbeiten rund um den Modernisierungsbau des Restaurants Frohberg vorübergehend eingestellt. Nach wie vor fehlt das dafür benötigte Geld.

Die Zukunft des Restaurants Frohberg in Stäfa bleibt offen, da die Neubaupläne für das Ausflugsziel ins Stocken geraten sind.

Die Zukunft des Restaurants Frohberg in Stäfa bleibt offen, da die Neubaupläne für das Ausflugsziel ins Stocken geraten sind. Bild: Archiv Sabine Rock

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Die Zukunft des Stäfner Ausflugsziels Frohberg ist weiter ungewiss: Nach wie vor fehlt der Frohberg Stäfa AG ein beachtlicher Betrag, um mit dem Neubau für das in die Jahre gekommenen Restaurants zu starten. Nun wollen die Verantwortlichen gemeinsam mit der Gemeinde, der die Liegenschaft gehört und die durch die Gemeinderätin Claudia Hollenstein (GLP) auch im Verwaltungsrat der AG vertreten ist, eine Standortbestimmung vornehmen. Bis es soweit ist, werden die Projektarbeiten erst einmal auf Eis gelegt.Hauptgrund für den vorübergehenden Projektstopp ist die Finanzierungslücke, die sich von bisher 500 000 Franken neu auf fast eine Million Franken verdoppelt hat.

Waren die Projektverantwortlichen bisher von Baukosten in der Höhe von rund 4,5 Millionen Franken ausgegangen, offenbart der definitive Voranschlag des beauftragten Züricher Architekturbüros Peter Moor nun Kosten von über 4,7 Millionen Franken. Wobei gemäss einer Mitteilung des Verwaltungsrats der Frohberg Stäfa AG an die Adresse aller Aktionäre noch mit einem leichten Plus gerechnet werden müsse. Trotz diverser Akquisitionsveranstaltungen konnte bisher aber lediglich die Finanzierung für rund 4 Millionen Franken gesichert werden.

Gemeinde und AG ziehen am gleichen Strick

Der Verwaltungsrat informiert seine Aktionäre ausserdem über eine Studie zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit, welche er kürzlich in Auftrag gegeben hat. Dabei habe man feststellen müssen, dass in den vergangen Jahren tiefgreifende Veränderungen im Gastrobereich stattgefunden haben. Dennoch ist die Trägerschaft nach wie vor vom Neubauprojekt überzeugt. Gemeinsam mit der Gemeinde wolle man sich für eine tragfähige Lösung engagieren. Derweil hält auch die Gemeinde selber am Projekt fest, da der «Frohberg» für die Bevölkerung eine grosse Bedeutung habe.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 09.10.2018, 20:40 Uhr

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