Zum Hauptinhalt springen

Nachbarn wehren sich mit Rekursen gegen Privatklinik

Im Küsnachter Ortsteil Itschnach soll ein neues Spital entstehen. Die Anwohner fürchten um die Ruhe im Wohnquartier. Sie fechten nun die Baubewilligung an, welche die Gemeinde der Klinik Pyramide erteilt hat.

Die Ersetzung der leerstehenden – und mittlerweile von Vandalen heimgesuchten – Räumlichkeiten der Klinik St. Raphael in Küsnacht dürfte sich wegen Rekursen verzögern.
Die Ersetzung der leerstehenden – und mittlerweile von Vandalen heimgesuchten – Räumlichkeiten der Klinik St. Raphael in Küsnacht dürfte sich wegen Rekursen verzögern.
Archiv Michael Trost

Die Zürcher Klinik Pyramide am See plant in Küsnacht ein neues Spital. Ein 80 Millionen Franken teurer Neubau soll im Ortsteil Itschnach die vor zehn Jahren stillgelegte Klinik St. Raphael ersetzen. Die Gemeinde Küsnacht hat im Sommer die Baubewilligung dafür erteilt.

Doch gegen das Projekt sind zehn Rekurse eingegangen, wie von der Gemeinde auf Anfrage zu erfahren ist. Sie sind zum Teil von mehreren Personen unterzeichnet. Sechs Einsprachen beziehen sich auf die Baubewilligung selber, vier weitere betreffen die Entlassung der sogenannten Villa Nager aus dem kommunalen Denkmalschutz. Die Villa ist das Hauptgebäude des alten Spitals. Sie müsste für den Neubau abgerissen werden. Die Rekurse stammen alle aus der Nachbarschaft, wie Cédric George, Gründer und Medizinischer Leiter der Klinik Pyramide, präzisiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.