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Nach einer Flautewachsen wieder mehr Pilze

Während die Pilze im September verhaltenerwuchsen, finden sich in den hiesigen Wäldern nun wiedermehr davon. Beim Sammeln ist allerdings Vorsicht geboten:Wer auf Pilz-Apps vertraut, riskiert eine tödliche Vergiftung.

Derzeit finden Pilzsammler?in den Wäldern des Bezirks Meilen ideale Bedingungen vor.
Derzeit finden Pilzsammler?in den Wäldern des Bezirks Meilen ideale Bedingungen vor.
Keystone

Das trockene Septemberwetter machte den Pilzen am Pfannenstiel zu schaffen. «Bis jetzt war die Saison sehr schlecht», bestätigt Tina Zeller, Pilzkontrolleurin in Meilen. «Wir hatten nicht viel zu tun.» Eine Beobachtung, die auch Hans-Peter Neukom gemacht hat: «Im September gab es eine Flaute.» Neukom ist einer von drei Kontrolleuren für die Gemeinden Zollikon, Küsnacht, Zumikon, Erlenbach und Herrliberg. Nun blickt der erfahrene Pilzexperte der restlichen Saison aber positiv entgegen: «Anfang Oktober ging es los, seither ­wachsen wieder relativ viele ­Pilze.» So seien alleine am letzten Wochenende 15 Pilzler in der Kontrollstelle vorbeigekommen. Eine Entwicklung, die Neukom auf die feuchteren Witterungs­bedingungen zurückführt.Vor allem bei den Pilzen, die auf Holz wachsen, lasse sich eine erstaunliche Artenvielfalt beobachten. Auf und an Baumstämmen wächst etwa der Riesen­porling. In der Küsnachter Sammelstelle wurde gar ein über drei Kilo schweres Exemplar dieser Spezies geprüft (siehe Bild unten). «Er war aber leider ungeniessbar», sagt Neukom.

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