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Fiktiver Mord an der Pfnüselküste

Die Autorin Silvia Götschi hat zur Lesung ihres neuesten Krimis Itlimoos einen Koffer voller Requisiten mitgebracht – und eine Leiche.

Silvia Götschi bot ihrem Publikum in Männedorf bei ihrer Lesung ein gruseliges Bild.
Silvia Götschi bot ihrem Publikum in Männedorf bei ihrer Lesung ein gruseliges Bild.
Michael Trost

Einfach nur an einem Tisch hocken, das Glas Wasser neben dem aufgeschlagenen Buch und ohne Blickkontakt mit dem Publikum daraus vorlesen, das hatte Silvia Götschi nicht im Sinn.

In der Bibliothek in Männedorf, wo die 61-jährige Autorin aus der Innerschweiz am Mittwochabend zu Gast war, bot sich den Gästen ein gruseliges Bild: Da liegt ein Mann, offensichtlich ein Toter, mit einer offenen Wunde am Oberkörper am Ufer eines Weihers im Schnee. Schilf deutet das vereiste Gewässer an, unweit davon liegt ein blutverschmiertes Messer, Blutlachen. Nebel kommt auf, dazu ertönt dramatische Musik und erhellt das blinkende Blaulicht der Polizei die Dunkelheit.

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