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Meilen verliert ein Wahrzeichen

Den Sturm Burglind haben sie noch knapp überlebt, nun aber kommt die Kettensäge: Die markanten Pappeln am Meilemer Seeufer müssen nach gut 90 Jahren gefällt werden, weil sie krank sind.

Aufgereiht wie ein Begrüssungskomitee empfangen die Pappeln die Passagiere, die mit der Autofähre von Horgen nach Meilen übersetzen.
Aufgereiht wie ein Begrüssungskomitee empfangen die Pappeln die Passagiere, die mit der Autofähre von Horgen nach Meilen übersetzen.
Sabine Rock

Fünf Aufrechte stehen am Meilemer Seeufer, seit Jahrzehnten harren sie hier der Dinge: Die hochgewachsenen Pappeln sind allen vertraut, die Meilen schon einmal mit der Fähre oder dem Kursschiff angelegt haben. Auch von der Seestrasse aus sind sie gut zu sehen. Zusammen mit der reformierten Kirche im Hintergrund sind die Bäume zum festen Bestandteil der Ortsbilds geworden. Seit einiger Zeit wirken sie aber etwas geknickt – dies im wahrsten Sinn des Wortes: Während des Sturms Burglind im Januar brach einer der Pappeln der obere Stamm weg. Die restliche Baumgruppe blieb zwar verschont. Ein halbes Jahr zuvor hatte es aber in unmittelbar Nähe gekracht. Etwas abseits, beim Kiosk neben dem Fährensteg, standen bis dahin zwei weitere Pappeln. Eine von ihnen hielt im vergangenen Juli einem starken Unwetter nicht stand.

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