Verkehr

Mehrere Bahnstrecken am See werden 2020 wochenlang gesperrt

Die Schweizerischen Bundesbahnen und die Südostbahn müssen ihre Infrastruktur modernisieren. Wo Pendler im kommenden Jahr besonders oft auf Busse umsteigen müssen.

In der Region wird im kommenden Sommer auf dem Bahnnetz intensiv gebaut.

In der Region wird im kommenden Sommer auf dem Bahnnetz intensiv gebaut. Bild: Archiv/Michael Trost

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Quasi im Minutentakt rollen Züge über die Bahngleise in der Region. Die Infrastruktur muss deshalb regelmässig erneuert werden. Je komplexer das Projekt, desto weniger können diese Arbeiten aber in den nächtlichen Betriebspausen erfolgen. Das bekommen im nächsten Jahr die Bahnpendler am Zürichsee zu spüren. Gleich auf drei Strecken müssen die Fahrgäste mit gesperrten Strecken rechnen.

Grösstes Bauprojekt ist die Strecke zwischen Stäfa und Rapperswil. In den Sommerferien ist diese vom 13. Juli bis zum 18. August komplett gesperrt, weil die kompletten Gleisanlagen erneuert werden. Reisende in die Rosenstadt und umgekehrt müssen in dieser Zeit ab Stäfa Busse benützen und mehr Reisezeit einrechnen. Weil auch die Züge der S 20 von und nach Zürich entfallen, wird die S 16 von Herrliberg nach Stäfa verlängert. Und die SBB kündigen schon heute an: In den Wochen vor und nach der Vollsperrung müssen die Pendler jeweils abends mit Busersatz rechnen.

Auch Südostbahn baut

Mehrere Wochen gesperrt wird am linken Seeufer die Bahnstrecke zwischen Wädenswil und Samstagern. Vom 26. Juli bis zum 17. August sowie an einem Wochenende Ende August erneuert die Südostbahn (SOB) Bahnübergänge in Wädenswil und Gleisanlagen. Auch hier müssen die Pendler mit Bussen transportiert werden.

Nicht komplett gesperrt, aber sehr eingeschränkt werden die Züge zwischen Wädenswil und Pfäffikon während je rund zehn Tagen im April und Oktober unterwegs sein. In Pfäffikon müssen ebenfalls Gleise ersetzt werden. Während die Züge des Fernverkehrs normal unterwegs sein werden, fallen unter anderem die Züge der S 2 zwischen Wädenswil und Ziegelbrücke aus. Auch hier sind Busse im Einsatz.

Anwohner müssen mit Lärm rechnen

Bei den Bauarbeiten brauchen nicht nur die Pendler viel Geduld, sondern auch die Anwohner. Die SBB betonen, man bemühe sich, Lärm und Einschränkungen auch für sie so gering wie möglich zu halten. Auf ihrer Webseite bieten die SBB einen Newsletter an, damit sich Interessierte tagesaktuell über alle Baustellen in der Region informieren können.





Erstellt: 12.12.2019, 11:17 Uhr

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