Stäfa

Mehr Geld für die Rettung des Frohberg

Um die Erneuerung des Restaurants Frohberg auf eine tragfähige finanzielle Basis stellen zu können, braucht die Frohberg Stäfa AG zusätzliches Geld. Sie bittet die Aktionäre, weitere Aktien zu zeichnen – oder Darlehen.

Von der Gemeinde zu Privaten: Der Restaurant Frohberg soll weiterhin Gäste empfangen. Das finanzielle Risiko trägt seit dem letztem Jahr eine private Betriebsgesellschaft.

Von der Gemeinde zu Privaten: Der Restaurant Frohberg soll weiterhin Gäste empfangen. Das finanzielle Risiko trägt seit dem letztem Jahr eine private Betriebsgesellschaft. Bild: Archiv ZSZ

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Ob und wie es weitergeht mit dem Restaurant Frohberg, ist zurzeit unsicher. Es fehlt an Geld für die dringende Erneuerung. Am kommenden Mittwoch wird der Verwaltungsrat der Frohberg Stäfa AG öffentlich über seine aktuellen Pläne informieren. Nach einem geeigneten Vorbild brauchte er nicht weit zu suchen: Hundert Meter neben dem Restaurant Frohberg steht die Halle des Tennisclubs Frohberg Stäfa/Hombrechtikon. Die Tennisfreunde komplettierten vor zehn Jahren die Finanzierung ihrer Halle erfolgreich mit privaten Darlehen.

Auf zusätzliche private Geldmittel hofft nun auch die Frohberg Stäfa AG. Sie geht von 4,2 Millionen Franken Baukosten aus, kann mit einem Aktienkapital von 1,7 Millionen rechnen und will höchstens 2 Millionen Hypothekarschulden machen. Es fehlt also noch mindestens eine halbe Million Franken. Dieses Geld versucht die AG in Form von fünf- und zehnjährigen Darlehen zu beschaffen oder auch in Form von weiteren Aktien. Darum lädt sie zur Orientierungsveranstaltung in den Gemeindesaal ein. Der Verwaltungsrat wird sich nach dem Informationsblock den Fragen aus dem Publikum stellen.

Von erstem Projekt abgerückt

Die Liegenschaft Frohberg gehört seit 2009 der Gemeinde Stäfa. Die Gemeindeversammlung bewilligte einen Kredit von 3,2 Millionen Franken für den Kauf, um sicherzustellen, dass am Aussichtspunkt Frohberg weiterhin ein Restaurant besteht.

Die Frohberg Stäfa AG soll die Gaststätte sanieren und künftig betreiben. Sie erhält das Grundstück von der Gemeinde im Baurecht. Die AG wurde im vergangenen September gegründet. Präsident des Verwaltungsrats ist der Stäfner Unternehmer Walter Egli, der Gemeinderat ist mit Claudia Hollenstein (GLP) im Gremium vertreten.

Der Verein Pro Restaurant Frohberg, die Vorgängerorganisation der AG, hatte einen teilweisen Neubau des Frohberg vorgesehen. Davon rückte die AG ab, als der Architekt im Dezember das Vorprojekt vorlegte. Die Verwirklichung hätte 5,4 Millionen Franken gekostet. Jetzt steht ein gänzlicher Neubau des Restaurants mit verkleinertem Volumen im Vordergrund.

Mittwoch, 9. Mai, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Obstgarten, Stäfa. www.frohberg-staefa.com.

Erstellt: 03.05.2018, 15:10 Uhr

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