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Männedorf prüft Empfang für neuen Snowboard-Helden

Der Snowboarder Nicolas Huber hat mit seiner Silber-Medaille an der Snowboard-Weltmeisterschaft in Spanien alle überrascht. Auch seinen Wohnort Männedorf, der nun aber einen Willkommens-Event prüft.

Der Männedörfler Nicolas Huber während seiner Medaillenfahrt in der Sierra Nevada.
Der Männedörfler Nicolas Huber während seiner Medaillenfahrt in der Sierra Nevada.
Keystone

Ein Männedörfler, der an der Snowboard-WM in der Sierra Nevada im Hindernis-Event (Slopestyle) den grossen Coup landet und die Silbermedaille holt: Damit hat bis an diesem Wochenende kaum einer gerechnet. Schon gar nicht in Nicolas Hubers Wohnort Männedorf, wie die Gemeinde am Montag bestätigte. Man sei in der Tat völlig überrascht worden vom unerwarteten Erfolg des jungen Mitbürgers, erklärte Gemeindeschreiber Jürg Rothenberger. Und bis jetzt wisse man bei den Behörden selber nicht mehr als das, was die Medien berichtet hätten.

Das wird sich aber ändern, denn die Gemeinde prüft laut Rothenberger jetzt, ob man den neuen Lokalhelden mit einem geeigneten Willkommens-Anlass würdigen kann. Wie genau und wann sei derzeit aber noch völlig offen, erklärte der Gemeinderschreiber. Zurzeit gehe es erst mal darum, mehr Informationen über Nicolas Huber und seine Kontakte im Dorf zu sammeln. Damit sei ein Mitarbeiter der Verwaltung nun beauftragt.

Zudem müsse man herausfinden, wann der 22-Jährige wieder nach Männedorf zurückkehre. Der spektakuläre zweite Platz an der WM habe in der Gemeinde jedenfalls durchaus Reaktionen ausgelöst – zum Beispiel in Form von Mails an die Behörden.

Youtube-Videos und Fussball

Sicher ist, dass Nicolas Huber wirklich in Männedorf aufgewachsen und in der Gemeinde in die Schule gegangen ist. Das bestätigt auch ZSZ-Mitarbeiterin Fabia Bernet, die ebenfalls aus Männedorf stammt. Nicolas Huber sei unter den Jungen im Dorf zweifellos bekannt, zumal er immer mal wieder auffällige Youtube-Videos mit anderen Männedörflern produziert habe.

Bereits einmal mit dem neuen Snowboard-Star Kontakt hatte Marco Huber, ebenfalls ein Mitarbeiter der ZSZ, aber nicht mit dem Medaillengewinner verwandt. Der Uetiker, der mit dem FC Männedorf verbunden ist, spielte mit Nicolas Huber an einem Grümpelturnier zusammen und schildert den Namensvetter als «unbeschwert und polysportiv».

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