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Männedörfler Gemeindepräsident Thouvenin erzielt das schlechteste Ergebnis

Alle sieben Kandidaten für den Männedörfler Gemeinderat wurden deutlich gewählt. Eine Überraschung gab es dennoch: Das schlechteste Ergebnis erzielte der amtierende Gemeindepräsident André Thouvenin.

Linda Koponen
In Männedorf wird der Gemeinderat für die nächsten vier jahre gleich aussehen. Alle sechs Bisherigen wurden bestätigt.
In Männedorf wird der Gemeinderat für die nächsten vier jahre gleich aussehen. Alle sechs Bisherigen wurden bestätigt.
Archiv Manuela Matt

Eigentlich stand die Zusammensetzung des Männedörfler Gemeinderats schon vor den Wahlen fest. Sieben Kandidaten, das separate Schulpräsidium miteingeschlossen, stellten sich für die sieben Sitze zur Verfügung – nicht überraschend erreichten alle von ihnen das absolute Mehr deutlich.

Am meisten Stimmen mit 1889 holte Giampaolo Fabris (FDP, bisher). Mit 1636 Stimmen zwar ebenfalls deutlich – aber mit dem schlechtesten Resultat – gewählt wurde André Thouvenin (FDP, bisher). Er wird auch das Gemeindepräsidium für eine weitere Legislatur innehaben. Für diesen Posten war er ohne Gegenkandidat angetreten. «Gewählt ist gewählt, die Reihenfolge spielt keine Rolle», sagte Thouvenin nach der Wahl gegenüber der ZSZ. In seiner Stimme war eine gewisse Enttäuschung nicht zu überhören. Über die Gründe für sein vergleichsweise schlechtes Abschneiden vermochte Thouvenin nicht zu spekulieren. «Es ist wohl normal, dass man nach ein paar Jahren im Amt weniger Stimmen holt, als neue Kandidaten.»

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