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Leben zu retten ist ihre Berufung

Täglich fahren die Rettungssanitäter des Spital Männedorf mit Blaulicht aus dem Feuerwehrdepot Meilen los, um erste Hilfe zu leisten. Eine Mitarbeiterin des ZSZ erhielt während eines Tages einen Einblick in das Berufsleben der Lebensretter.

Wenn eine Patientin durch das Fenster geborgen werden muss, hilft die Feuerwehr den Sanitätern.
Wenn eine Patientin durch das Fenster geborgen werden muss, hilft die Feuerwehr den Sanitätern.
Michael Trost

Kurz vor Sieben Uhr morgens treffe ich beim Meilemer Feuerwehrdepot ein, wo nicht nur Feuerwehrmänner, sondern auch Rettungssanitäter stationiert sind. Als ich ins Büro des Rettungsdiensts eintrete, liegt der Duft von Kaffee in der Luft. Die Rettungssanitäter wirken alle noch ein bisschen schläfrig. Nachdem das Zweier-Team vom Nachtdienst erzählt hat, was in der Nacht alles vorgefallen ist, kommen Barbara F.* und Katharina B. zum Einsatz. Auch ich bin heute für die sogenannte Einer-Schicht eingeteilt und begleite die Sanitäter des Spital Männedorfs AG von 7 bis 19 Uhr als Praktikantin. «Damit Sie heute mit anpacken können», sagt Barbara F. und gibt mir eine rot-neongelb farbige Uniform sowie einen Pager. Da bei Schichtbeginn noch Ruhe herrscht, nutzen F. und B. die Zeit, um den ihnen zugeteilten Rettungswagen zu kontrollieren und das Material aufzufüllen. Dabei versuchen sie zu erraten, was der heutige Tag spannendes bringen wird. Damit ich die Hektik, die der Beruf meistens mit sich bringt, erleben kann, hoffen die Sanitäterinnen auf eine Geburt. «Nun, wir nehmen was kommt», sagt B. während sie routiniert die Regale überprüft. Dann beginnen sie verschiedene Geräte aus dem Wagen zu desinfizieren.

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