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«Kyoto muss man gesehen haben»

Herbert Haag ist Präsident der Schweizerisch-Japanischen Gesellschaft. Der Üriker wurde für sein Engagement kürzlich als einer von wenigen Ausländern vom japanischen Staat mit dem Orden der aufgehenden Sonne geehrt.

Herbert Haag mit einem mehr als 200-jährigen Samuraikrieger und vor dem japanischen Paravan, den er nach reiflicher Überlegung schliesslich statt eines Hauses gekauft hat.
Herbert Haag mit einem mehr als 200-jährigen Samuraikrieger und vor dem japanischen Paravan, den er nach reiflicher Überlegung schliesslich statt eines Hauses gekauft hat.
Michael Trost

In Japan gibt es viele ungeschriebene Regeln. Sie haben als Manager einer Rückversicherung lange dort gearbeitet und gelebt. Da sind sie sicher auch schon in ein Fettnäpfchen getreten?Herbert Haag: Bestimmt, aber ich habe es nicht immer bemerkt. Wenn das Gegenüber erkennt, dass man in ehrlicher Absicht gehandelt hat und niemandem schaden wollte, ist das kein Problem - auch in Japan nicht.

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