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Küsnachter bittet nach brutaler Tötung um Verzeihung

Der 34-jährige Galeristensohn, der im Drogenrausch einen Freund getötet hat, wird am Obergericht emotional. Sein Verteidiger beharrt auf einem Freispruch.

Der Beschuldigte verfolgt die Verhandlung zwischen seinen Verteidigern Thomas Sprenger (stehend) und Thomas Fingerhuth.
Der Beschuldigte verfolgt die Verhandlung zwischen seinen Verteidigern Thomas Sprenger (stehend) und Thomas Fingerhuth.
Robert Honegger

Dass etwas Schlimmes passiert ist, ist allen klar. Auch dass der heute 34-Jährige in einer Küsnachter Villa einen guten Freund getötet hat, ist unbestritten. Doch der Staatsanwalt und der Verteidiger könnten die Konsequenzen der Tat nicht unterschiedlicher beurteilen. Ersterer will einen Schuldspruch wegen vorsätzlicher Tötung, Letzterer einen Freispruch. Das Bezirksgericht Meilen folgte dem Staatsanwalt.

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