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Küsnachter Brückenspender ist gestorben

Im Andenken an seine Frau hat der Küsnachter Konrad Willi 1,1 Millionen Franken für den Bau der Fussgängerbrücke über das Küsnachter Tobel gespendet. Nun ist Willi gestorben. Wie geht es mit dem Projekt weiter?

Küsnacht bekam im Dezember 2017 eine Spende über eine Million Franken zur Errichtung einer Brücke. Ende März 2018 trat der bis dato anonyme Spender, Konrad Willi, vor die Medien. Nun ist der 82-Jährige gestorben.
Küsnacht bekam im Dezember 2017 eine Spende über eine Million Franken zur Errichtung einer Brücke. Ende März 2018 trat der bis dato anonyme Spender, Konrad Willi, vor die Medien. Nun ist der 82-Jährige gestorben.
Michael Trost
180 Meter lang und 1,4 Meter breit soll die Hängebrücke sein. Wichtig sei ihm, dass man sie sowohl mit einem Kinderwagen als auch mit einem  Rollator passieren könne
180 Meter lang und 1,4 Meter breit soll die Hängebrücke sein. Wichtig sei ihm, dass man sie sowohl mit einem Kinderwagen als auch mit einem Rollator passieren könne
zvg/Gemeinde Küsnacht
Diese soll die Ortsteile Allmend und Itschnach miteinander verbinden.
Diese soll die Ortsteile Allmend und Itschnach miteinander verbinden.
zvg/Gemeinde Küsnacht
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Am liebsten wäre er noch selber über die Tobelbrücke flaniert. Doch das wird er nun nicht mehr erleben: Konrad Willi, der Spender der geplanten Hängebrücke über das Küsnachter Tobel, ist in der Nacht auf den 13. Januar 82-jährig gestorben.Der Küsnachter hatte sich bei der Gemeinde gemeldet, nachdem er von dem Brückenprojekt erfahren hatte. Die Idee, die Ortsteile Itschnach und Allmend auf der Höhe des Schübelweihers mit einer 180 Meter langen Hängebrücke aus Stahl zu ver­binden, hatte es ihm angetan. Er versprach der Gemeinde Küsnacht, die Investitionskosten von 1,1 Millionen Franken zu übernehmen. Im Andenken an seine verstorbene Frau, mit der er oft im Tobel spazieren gegangen war.

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