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Küsnacht stimmt erneut über die SBB-Unterführung ab

Die Sanierung und Erweiterung der Küsnachter SBB-Unterführung kommt erneut an die Urne. Die Stimmbürger entscheiden bereits im November über das 9 Millionen-Projekt.

Rampen und Lifte sucht man in der Mitte des Küsnachter Bahnhofs bislang vergenlich. Nun könnte sich das mit einer Abstimmung ändern: Zugang zum Küsnachter Bahnhof könnte komfortabler werden.
Rampen und Lifte sucht man in der Mitte des Küsnachter Bahnhofs bislang vergenlich. Nun könnte sich das mit einer Abstimmung ändern: Zugang zum Küsnachter Bahnhof könnte komfortabler werden.
Archiv Sabine Rock

Der Küsnachter Gemeinderat bringt am 26. November die Ernerung der so genannte SBB-Unterführung an die Urne, wie er in einer Mediemitteilung schreibt. Die Unterführung soll mithilfe von Liften und Rampen besser zugänglich werden. Entschieden haben die Stimmberechtigten eigentlich bereits am 12. Februar dieses Jahres über das Projekt – und es mit einer Zweidrittel-Mehrheit angenommen.

Die Gemeinde konnte die umfassende Sanierung allerdings nicht umsetzen, weil es sich dabei um eine Zusatzvorlage zu den beiden Zentrumsprojekten handelte. Mit der Ablehnung von Parkdeck und Zentrumsentwicklung durch die Bevölkerung scheiterte auch die Erneuerung der Unterführung.

Bauarbeiten ab 2020

Mit 9 Millionen Franken wird das Bauprojekt nun deutlich teurer ausfallen, als es die Vorlagen vom Februar vorsahen. Damals rechnete Küsnacht mit 5,2 Millionen Franken. «Die Kosten von 2,8 Millionen Franken für die bergseitig der Geleise liegenden Rampen, Treppe und Lift waren bereits in den Hauptvorlagen der Zentrumsabstimmung enthalten», sagt Albi Thrier, Leiter Tiefbau der Gemeinde. «Die Kosten sind aber tatsächlich etwas höher als bei der ursprünglichen Abstimmung, da es sich nun um eine Einzelbaustelle handelt und zusätzliche Anpassungsarbeiten erforderlich sind.» Bis mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte, wird es aber noch dauern: Diese sind für das Jahr 2020 geplant. Wie lange die Arbeiten dauern werden, ist aber noch unklar.

Neben der Zentrumsabstimmung diente der Gemeinde auch eine Bevölkerungsbefragung als Legitimation für die neue Abstimmung. Die Durchführung der Bevölkerungsbefragung wirft aber datenschutzrechtliche Fragen auf. Nachdem Kantonsrat Hans-Peter Amrein dem kantonalen Datenschutzbeauftragten deswegen eine Anfrage gestellt hat, fällt dessen Beurteilung kritisch aus.

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