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Kaufleuten-Mord: Freund ruft zu Spenden für Familie des Opfers auf

Ein Freund des vor drei Jahren ermordeten Hombrechtikers Vigan M. ruft auf Facebook zu Spenden auf. Mit dem Geld soll die Familie die Anwaltskosten zahlen können, die am Obergericht auf sie zukommen.

Hinter dem Spenden-Aufruf steht der selbe junge Mann, der bereits am 21. Juli 2012 den Gedenkmarsch in Zürich organisiert hatte.
Hinter dem Spenden-Aufruf steht der selbe junge Mann, der bereits am 21. Juli 2012 den Gedenkmarsch in Zürich organisiert hatte.
Keystone

Nächste Woche ist es drei Jahre her, dass der 23-jährige Hombrechtiker Vigan M. vor dem Zürcher Klub Kaufleuten elf Messerstichen erlag. Der Täter, ein damals 22-Jähriger aus Ürikon, flüchtete und wurde rund zwei Wochen später in Norwegen gefasst. Das Bezirksgericht Zürich hat den Iraker, der im Streit auch einen von Vigans Brüdern schwer verletzte, wegen Mordes und versuchter Tötung zu 16 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Doch abgeschlossen ist der Fall damit nicht – weder für die Familie, die noch immer unter dem Verlust von Vigan leidet, noch für die Justiz. Die Staatsanwaltschaft und die Familie des Schweizers mit kosovarischen Wurzeln haben den Fall weitergezogen, weil sie die Strafe als zu mild empfinden. Voraussichtlich im September kommt er ans Obergericht.

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