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Kanton muss hochgiftige Stoffe vom Seegrund entfernen lassen

Der Seegrund vor dem Uetiker Fabrikareal ist kontaminiert, sogar Uran ist dort zu finden. Trotzdem haben die Behörden diesen Frühling zwei Seezugänge auf dem Areal geschaffen.

Die grossen Steine direkt unter der Ufermauer sind nicht mit Schadstoffen belastet, allerdings muss der Sand zwischen den Steinen entfernt werden.
Die grossen Steine direkt unter der Ufermauer sind nicht mit Schadstoffen belastet, allerdings muss der Sand zwischen den Steinen entfernt werden.
Manuela Matt

Es liest sich, wie das Who is who aus dem Periodensystem der chemischen Elemente: Uran, Blei und Arsen sind nur einige der giftigen Stoffe, die vor Uetikon auf dem Seegrund liegen. Doch Chemie wird auf dem ehemaligen Fabrikareal erst 2028 unterrichtet, wenn die Kantonsschule Uetikon dort einzieht. Aktuell geht es darum, dass besagte Schadstoffe auf einem 77'500 Quadratmeter grossen Gebiet - das entspricht gut elf Fussballfeldern - entfernt werden müssen.Vom Sommer 2021 bis in den Sommer 2023 soll diese Seegrundsanierung dauern und rund 40 Millionen Franken kosten.

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