Zollikon

Kanton erneuert Lichtsignalanlagen in Zollikerberg

Die Lichtsignalanlagen entlang der Forchstrasse haben ihre Lebensdauer erreicht. Das Tiefbauamt wird sie deshalb der Reihe nach erneuern. Das hat auch Einfluss auf die Forchbahn.

Die Lichtsignalanlagen entlang der Forchbahnstrecke in Zollikerberg haben ausgedient und werden ersetzt.

Die Lichtsignalanlagen entlang der Forchbahnstrecke in Zollikerberg haben ausgedient und werden ersetzt. Bild: Archiv Manuela Matt

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Als Taktgeber regeln und gewährleisten sie den Verkehrsfluss, sorgen gleichzeitig aber auch immer wieder für rote Köpfe – Ampeln. Auch in Zollikerberg sorgen zwei Lichtsignalanlagen seit Jahren für Gesprächsstoff. Konkret geht es um die Frage, ob es bei den Forchbahnübergängen an den Stationen Zollikerberg und Spital Zollikerberg zusätzlich zur Ampelanlage Barrieren braucht.

Ein definitiver Entscheid hierzu steht nach wie vor aus, dennoch werden die beiden Kreuzungen in den kommenden Wochen und Monaten saniert. Wie die Forchbahn AG in einer Mitteilung schreibt, modernisiert das kantonale Tiefbauamt bis Ende Jahr sämtliche Lichtsignalanlagen entlang der Forchstrasse. Neben den Kreuzungen Trichtenhauserstrasse (Station Spital Zollikerberg) und Binzstrasse (Station Zollikerberg) betrifft dies auch die Verzweigungen Rietholzstrasse und Rüterwiesstrasse.

Warten auf das BAV

Bei den Arbeiten handle es sich um altersbedingte Massnahmen, wie sie wöchentlich im Kanton Zürich durchgeführt würden, erklärt Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion, auf Anfrage. So müssten etwa die Steuerungen ersetzt werden. Die Anlagen an der Rietholz- beziehungsweise der Rüterwiesstrasse würden im Zuge dessen auch gleich auf LED umgerüstet.

An der Lichtsignalanlage Rüterwiesstrasse werden zusätzlich die Masten ersetzt. An den Kreuzungen Trichtenhauser- und Binzstrasse hingegen werde derzeit bewusst auf die Erneuerung der Mastelemente verzichtet. «Es handelt sich bei den diesjährigen Arbeiten lediglich um eine Teilerneuerung, weil der Entscheid bezüglich Bahnschranken noch offen ist. Sprich, es werden nur Elemente erneuert, die unabhängig von allfälligen Bahnschranken sind», erläutert Maag.

Der Ersatz der restlichen Elemente erfolge voraussichtlich 2020, wenn der Entscheid des Bundesamtes für Verkehr (BAV) betreffend Bahnschranken vorliege. Die Kosten für die auszuführenden Arbeiten belaufen sich auf rund 700'000 Franken.

Verkehrsdienst hilft aus

Als erste Ampelanlage wird jene an der Rüterwiesstrasse erneuert. Gestartet wird mit den Arbeiten am Freitag, 13. September. Sie dürften voraussichtlich bis Anfang November andauern. Doch lediglich in den ersten fünf Tagen wird die Ampel ausser Betrieb sein. In dieser Zeit wird das Linksabbiegen von der Forchstrasse in die Rüterwiesstrasse für Verkehrsteilnehmer in Richtung Zürich nicht möglich sein. In den verkehrsintensiven Zeiten wird zusätzlich ein Verkehrsdienst vor Ort sein.

Bis voraussichtlich zum 18. September muss aus Sicherheitsgründen ausserdem auch eines der angrenzenden Forchbahngleise gesperrt werden. Um die Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird in der Nacht und am Wochenende vom Freitag, 13. September auf den Samstag ebenfalls gearbeitet.

Ebenfalls noch im September werde man mit den Arbeiten an der Lichtsignalanlage an der Rietholzstrasse beginnen. Diese dürften voraussichtlich bis Anfang Oktober andauern, sagt Thomas Maag. Erst im November folgen dann die Forchbahnübergänge Binzstrasse und Trichtenhausenstrasse.

Erstellt: 05.09.2019, 15:28 Uhr

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