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Junge Flüchtlinge lernen Schweizer Adventsbräuche kennen

Die Flüchtlingskinder in Zollikon haben sich in den letzten Wochen mit den traditionellen Schweizer Weihnachtsbräuchen beschäftigt. Der religiöse Hintergrund der Festtage wurde dabei bewusst weggelassen.

Die Fenster der Klassenzimmer im Erdgeschoss des Asylzentrums wurden von den Asylsuchenden weihnachtlich dekoriert.
Die Fenster der Klassenzimmer im Erdgeschoss des Asylzentrums wurden von den Asylsuchenden weihnachtlich dekoriert.
Patrick Gutenberg

Die Stimmung im Speisesaal des Zentrums für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (MNA) erinnert an die Mittagspausen früher in der Schulmensa. Heute gibt es Nudeln mit Tomatensauce, dazu Salat. Als die ZSZ-Journalistin den Raum betritt, wenden sich neugierige Blicke der Türe zu. Das «Grüezi» kommt den Jugendlichen schon beinahe akzentfrei über die Lippen – damit ist bei vielen aber schon Schluss mit den Deutschkenntnissen. Die Flüchtlingskinder im MNA-Zentrum in Zollikon haben Weihnachtsguetzli gebacken und die Fenster der Schulzimmer im Erdgeschoss weihnachtlich geschmückt. Auch Kerzenziehen und ein selbstgemachter Adventskalender standen in den vergangenen Wochen auf dem Programm. «Es ist wichtig, die Kultur, wie sie hier gelebt wird, zu vermitteln», sagt Martin Mennen, Leiter des MNA-Zentrums Zollikon.

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