Herrliberg

Ja zum Abschluss, Fragen zum Sportplatz

An der Gemeindeversammlung stiessen vor allem bevorstehende Projekte auf Interesse.

Die Herrliberger Stimmbevölkerung hat die Jahresrechnung 2018 angenommen.

Die Herrliberger Stimmbevölkerung hat die Jahresrechnung 2018 angenommen. Bild: Michael Trost

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Gemeindepräsident Gaudenz Schwitter (FDP) begrüsste 88 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Vogtei Herrliberg. «Wir wären heute auch auf den Antrag vorbereitet, die Versammlung in die Badi zu verlegen», wandte er sich an die Anwesenden. Doch dieser kam nicht. Auch in den ersten beiden Traktanden gab es keine Wortmeldungen. Die Jahresrechnungen 2018 der Politischen Gemeinde und die Rechnung der Gemeinsamen Sekundarschule Erlenbach-Herrliberg (GSEH) wurden einstimmig angenommen.

Schulpräsidentin Marion Bartels (SVP) hatte die GSEH-Rechnung kurz und bündig präsentiert. Sie schliesst 290 000 Franken unter Budget. Der Aufwandüberschuss beträgt insgesamt gut 4 Millionen Franken. Berechnet nach Anzahl Schülern, entfällt davon ein Kostenanteil von 2,1 Millionen Franken auf Herrliberg.

Mehr in den Finanzausgleich

«Ich darf Ihnen eine positive Jahresrechnungen präsentieren, aber sie zeigt auch Herausforderungen», sagte Finanzvorstand Joel Gieringer (FDP) zum Abschluss der Politischen Gemeinde. Aufgrund höherer Steuereinnahmen schloss die Rechnung 2018 mit einem Plus von 1,5 Millionen Franken. Budgetiert war ein Minus von 1,3 Millionen Franken. Der gute Abschluss sei mit Vorsicht zu geniessen, hielt der Finanzvorstand fest, denn er sorge dafür, dass Herrlibergs Beitrag in den kantonalen Finanzausgleich in zwei Jahren höher ausfalle. «Der Kanton holt sich das Geld dort, wo es ist.» Das werde auch in Zukunft so sein und bedeute, dass Herrliberg seinen Haushalt vor allem durch überlegte Investitionen steuern könne.

Auch Michael Lüscher (SVP), Präsident der Rechnungsprüfungskommission, bezog sich auf den bevorstehenden Mehraufwand für den Finanzausgleich. «Dadurch ergibt sich eine ausgeglichene Rechnung», hielt er fest und empfahl beide Rechnungen zur Annahme.

Im Tranktandum «Mitteilungen» informierte Liegenschaftenvorsteher Markus Trinkner (SVP) über den Umbau der Schule Wetzwil und die Sanierung des Sportplatz Langacker. Bei Ersterem soll bis 2023 das bisherige Schulhaus saniert und dazu ein Neubau erstellt werden. Kostenpunkt: insgesamt 11 Millionen.

Langacker wird totalsaniert

Noch keine Kostenschätzung konnte er zur Sanierung der Sportanlage Langacker abgeben. «Das wäre zu diesem Zeitpunkt unseriös.» Der Kunstrasen sei viel stärker beschädigt als angenommen, der ganze Unterbau müsse erneuert werden. Die Gründe hierfür seien unter anderem Baumängel, die man erst jetzt erkannt habe.

Mit dem Einbau eines Kunstrasenbelags auf dem jetzigen Naturrasenfeld soll die Kapazität der Sportanlage ausgebaut und die effektive Trainingszeit verkürzt werden. Gleichzeitig wird auch eine Verringerung der Licht- und Lärmemissionen geprüft. Ob der neue Kunstrasen länger lebe und ob man sich Gedanken zum erhöhten Parkplatzbedarf gemacht habe, wollten Herrliberger wissen. Beides bejahte Trinkner. Verneinen musste er hingegen die Frage nach Konsequenzen der Baumängel. «Dafür ist es viel zu lange her.» Umgesetzt werden soll die Sanierung 2020 und «vielleicht noch ins 2021 hinein».

Erstellt: 26.06.2019, 23:40 Uhr

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