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Neuanfang ist nur konsequent

Mit der FDP-Nomination von Klemens Empting fürs Präsidium und dreier neuer Kandidaten für die Schulpflege steht die Schule ­Küsnacht vor einem Neuanfang. Zwar bleibt vor den Wahlen im April abzuwarten, wer neben einem GLP- und einer SVP-Kandidatin noch antritt und ob parteilose Schulpfleger zurücktreten, doch dass die Freisinnigen ihre Vormachtstellung abgeben müssen, ist unwahrscheinlich.

Trotzdem ist sowohl die personelle Neuerung als auch die mögliche Einheitsgemeinde eine Zäsur – ein Neuanfang, der konsequent ist. Mit Empting schickt die FDP zudem einen Politiker ins Rennen, der bislang durch seine Kompetenz und offene Kommunikation aufgefallen ist. Einfach wird die Aufgabe indes nicht. Und im schlimmsten Fall macht ihm der Souverän am Sonntag mit der Ablehnung der Einheitsgemeinde noch einen Strich durch die Rechnung.

Es hätte einen seltsamen Beigeschmack, wenn die jetzige Schulpräsidentin Danièle Glarner im Amt bliebe. Schliesslich hat sie 2009 aktiv gegen eine Fusion der Schul- mit der Politischen Gemeinde gekämpft. Zudem ist sie bekannt dafür, auch einmal anzuecken. Das letzte Mal wurde dies bei der Auseinandersetzung um das Küsnachter Betreuungshaus offensichtlich. Da stritten sich Schulpflege und Gemeinde um die Nutzung von Räumen. In der Einheitsgemeinde hätte sich Glarner in den von Markus Ernst präsidierten Gemeinderat integrieren müssen. Das wäre wohl eine starke Persönlichkeit zu viel gewesen.

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