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Brand in Oetwil richtet grossen Schaden an

Ein lichterloh brennendes Ökonomiegebäude in Oetwil hielt am Mittwoch die Feuerwehr auf Trab. Gut 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der durch den Vollbrand verursachte Sachschaden dürfte in die Hunderttausende gehen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in der Chrüzlen in Oetwil licherloh in Flammen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in der Chrüzlen in Oetwil licherloh in Flammen.
Kantonspolizei Zürich
Der Brand in dem Stall in Oetwil war gemäss Polizeiangaben um 7:15 Uhr ausgebrochen.
Der Brand in dem Stall in Oetwil war gemäss Polizeiangaben um 7:15 Uhr ausgebrochen.
Manuela Matt
Auch ZSZ-Leserreporter Walter Hehl fotografierte die Rauchsäule von Oberrieden aus.
Auch ZSZ-Leserreporter Walter Hehl fotografierte die Rauchsäule von Oberrieden aus.
Walter Hehl, Leserreporter
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Die mächtige Rauchsäule über dem Pfannenstiel war am Mittwochmorgen von weitem zu sehen. Der Brand in der Chrüzlen in Oetwil war gemäss Polizeiangaben kurz nach 7 Uhr ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte beim Brandort eintrafen, stand das Gebäude lichterloh in Flammen.

Nachdem klar geworden war, dass weder Menschen noch Tiere in Gefahr waren, konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude oder Bäume zu verhindern. «Das Ökonomiegebäude war nicht mehr zu retten», sagt Philipp Büchele, stellvertretender Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Meilen.

Gasflaschen und Hochspannungsleitung

Die Meilemer waren zur gleichen Zeit wie die Oetwiler Kollegen vor Ort und übernahmen die Einsatzleitung. Weil zunächst ungewiss war, ob die Wasserversorgung ausreichen würde, wurden auch die Feuerwehren Uster und Hinwil aufgeboten. So standen insgesamt drei sogenannte Universallöschfahrzeuge mit jeweils 5000 Liter Wasser zur Verfügung.

Die Feuerwehr sah sich mit einem schwierigen Einsatzort konfrontiert. Um ungehindert auf das Gelände zu gelangen, mussten die Hecken rund um das brennende Gebäude gerodet werden. Bei den Löscharbeiten war spezielle Vorsicht geboten. «Wir wussten von vier Gasflaschen», sagt Büchele. Ausserdem führt eine Hochspannungsleitung über das Gelände. Experten der Axpo und der EKZ gaben vor Ort eine Einschätzung der Lage ab. Wegen der Gefahr von ex­plodierenden Gasflaschen und der Hochspannungsleitung, die enormer Hitze ausgesetzt war, wurden die Löscharbeiten mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand ausgeführt. Gegen 9 Uhr waren zwei Drittel des Gebäudes bereits eingestürzt. Weil das Wellblechdach die Löscharbeiten behinderte, musste es mit einem Spezialfahrzeug abgetragen werden.

Sammlung von Werkzeugen und Alltagsgegenständen

Als die Stützpunktfeuerwehr Meilen den Brandort um 12.30 Uhr verliess, war der Brand unter Kontrolle. Insgesamt standen gut 70 Personen im Einsatz – die Stützpunktfeuerwehren Meilen, Uster und Hinwil, die Feuerwehr Oetwil, die Gemeindepolizeien Meilen und Männedorf sowie präventiv zwei Ambulanzen.

Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt. Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden kann gemäss Kantonspolizei noch nicht beziffert werden. Er dürfte mehrere Hunderttausend Franken betragen.

Beim abgebrannten Gebäude handelt es sich um ein Blockhaus. Landwirt Urs Burlet hatte dort seine Sammlung von Werkzeugen und Alltagsgegenständen untergebracht. Der Kuhunterstand nebenan fing ebenfalls Feuer, die Flammen wurden aber rasch gelöscht. Die Longhorn-Rinder des Bauern befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes auf der Weide. Vom Feuer verschont blieben auch die Tauben.

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