Zum Hauptinhalt springen

In der Stille des Ostermorgens

Vor Sonnenaufgang haben sich zwei Dutzend Menschen zur Ostermeditation getroffen – mit einem Osterfeuer im Freien und Taizé-Liedern in der reformierten Kirche.

Die Besucher entzündeten mit dem Feuer der Osterkerze Kerzen in einem Kreuz und brachten Licht in die dunkle Kirche.
Die Besucher entzündeten mit dem Feuer der Osterkerze Kerzen in einem Kreuz und brachten Licht in die dunkle Kirche.
Sabine Rock

Die Morgendämmerung taucht die Landschaft und den Zürichsee in silbriges Licht. Wolkenschwaden werden die bald aufgehende Sonne verdecken, sie tun es um Viertel vor sechs Uhr auch mit dem abnehmenden Vollmond, der seine Konturen nur durch einen milchigen Dunst zu erkennen gibt. Der Blick von der erhöhten Terrasse vor der reformierten Kirche fällt auf ein stilles Dorf, dessen Bewohner um diese Stunde noch schlafen. Ausser den zwei Dutzend Menschen, die hier oben um ein loderndes Feuer stehen. Jede und jeder tritt hintereinander zu den Flammen und legt ein Stück Holz in die Feuerschale. Das Feuer steht sinnbildlich für die Kraft, wie Pfarrerin Marjoline Roth vorträgt, die nicht nur ein Hölzchen zu verwandelt vermag, sondern gerade an Ostern auch einen neuen Menschen auferstehen lassen kann.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.