Wahlen

Im Bezirk Meilen war die Beteiligung am höchsten

Am linken Ufer ist die Wahlbeteiligung zwar niedriger als am rechten, dafür aber ausgeglichener.

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Im Bezirk Meilen leben die fleissigten Wähler im Kanton. 52,6 Prozent der Stimmberechtigten gingen an die Urne, um das nationale Parlament zu wählen. Damit weist das rechte Seeufer die höchste Wahlbeteiligung im Kanton Zürich auf.

Der Bezirk Horgen liegt im Mittelfeld mit seiner Beteiligung: 46,2 Prozent übten ihr Wahlrecht aus. Damit wählten ähnlich viele Leute wie etwa im Bezirk Pfäffikon mit 46,3 oder in der Stadt Zürich mit 47,5 Prozent. Sowohl im Bezirk Meilen als auch im Bezirk Horgen lag die Wahlbeteiligung über dem kantonalen Durchschnitt, der 44,4 Prozent betrug. Am wenigsten Menschen gingen im Bezirk Dietikon an die Urne. Dort nutzten lediglich 37,6 Prozent ihr Wahlrecht.

Zumikon in den Top ten

Nicht nur zwischen den Bezirken, auch innerhalb dieser gibt es deutliche Unterschiede. So beträgt die Wahlbeteiligung überall im Bezirk Meilen über 50 Prozent, ausser in Hombrechtikon mit 45,5 und in Oetwil mit sogar nur 36,5 Prozent. Am meisten Stimmberechtigte wählten in Zumikon, nämlich 57,3 Prozent.

Im Bezirk Horgen war die Beteiligung in Oberrieden am höchsten: Dort gaben 55 Prozent ihre Stimme ab. Am seltensten wurde in Adliswil gewählt: Lediglich 41,2 Prozent gaben ihre Stimme ab. Damit ist die Wahlbeteiligung im Bezirk Horgen ausgeglichener als am anderen Seeufer, wo Zumikon kantonsweit in den Top Ten, nämlich auf dem siebten Platz bei der Wahlbeteiligung liegt. Die höchste Beteiligung gab es im kleinen Dorf Dättlikon, wo 59 Prozent der Stimmberechtigten an den Wahlen teilnahmen. Die Gemeinde mit der niedrigsten Wahlbeteiligung ist Opfikon: Nur 27,1 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

Obwohl die Wahlbeteiligung im Bezirk Meilen verhältnismässig hoch ist, hat sie wie in allen anderen Bezirken im Vergleich zu 2015 abgenommen: Mit einer Reduktion von 4,2 Prozent gingen deutlich weniger Leute an die Urne. Am linken Seeufer sank die Wahlbeteiligung um 3 Prozent. Am drastischsten ist die Abnahme in Hombrechtikon: Hier wählten 10,2 Prozent weniger als vier Jahre zuvor. (phs)

Erstellt: 21.10.2019, 16:09 Uhr

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