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Hofläden haben deutlich mehr Kunden

Statt ihren Einkauf beim Grossverteiler zu machen, wenden sich viele Kunden an einen Hofladen in der Nähe. Die Bauernhöfe am Zürichsee reagieren mit neuen Angeboten und Hygienemassnahmen.

Olivia Tjon-A-Meeuw
Der Hofladen Schlattgut mit Selbstbedienung in Herrliberg, im Bild Marketingverantwortliche Caroline Wyss, kann auch in der «Corona-Zeit» noch besucht werden. Vor dem Eingang befindet sich die Anweisung, dass jeweils nur eine Person im Laden sein darf.
Der Hofladen Schlattgut mit Selbstbedienung in Herrliberg, im Bild Marketingverantwortliche Caroline Wyss, kann auch in der «Corona-Zeit» noch besucht werden. Vor dem Eingang befindet sich die Anweisung, dass jeweils nur eine Person im Laden sein darf.
Michael Trost

Die Frage, wo man sich am besten versorgen kann, beschäftigt die meisten Leute sehr viel mehr als noch vor einigen Tagen. Wie eine Umfrage bei den Bauernhöfen um den Zürichsee zeigt, kommen nun neben dem Grossverteiler auch die Hofläden häufiger zum Zug.

Adrian Haggenmacher vom Meilemer Hof Hinterburg bestätigt, dass er viel mehr Kunden hat. «Vorher musste ich den Hofladen alle drei bis vier Tage auffüllen. Nun muss ich es jeden Tag tun.» Um die Hygiene sicherzustellen, stehen im Selbstbedienungsladen Einweghandschuhe zur Verfügung. Zudem hat Haggenmacher Tafeln aufgestellt, welche die Leute ermahnen, sich an die Hygienevorschriften zu halten. Das funktioniere gut. Der Hof Hinterburg hat auch einen Onlineshop, bei dem deutlich mehr Bestellungen eingehen. «Ich schicke sogar Milch per Express in den Aargau.» Haggenmacher hofft, dass den Leuten in dieser Situation bewusst wird, dass die Schweiz auf eine produzierende Landwirtschaft angewiesen ist.

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