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Herrliberger Landpolitik polarisiert

Der Herrliberger Gemeinderat will sich von einer Landreserve trennen. Er möchte dafür mindestens 14 Millionen Franken. Linke fordern stattdessen, das Land im Baurecht abzugeben.

An der Herrliberger Gemeindeversammlung geht es um den Verkauf des Grundstücks Sellholz.
An der Herrliberger Gemeindeversammlung geht es um den Verkauf des Grundstücks Sellholz.
David Baer

Ein Geschäft der Herrliberger Gemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch sorgt über die Ortsgrenzen hinweg für Aufmerksamkeit. Es geht um den Verkauf einer gemeindeeigenen Landreserve in einem privilegierten Wohnquartier. Der Gemeinderat möchte dafür mindestens 14 Millionen Franken lösen und mit dem Geld Schulden abbauen.Das Ansinnen hat die SP des Bezirks Meilen auf den Plan gerufen. Der Küsnachter Ueli Häfeli, in der Partei für das Thema Boden- und Wohnpolitik zuständig, sagt: «Boden im Besitz der öffentlichen Hand lässt sich nicht vermehren, deshalb darf man damit nicht spekulieren.»

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