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Häufung von Zugausfällen war Zufall

Wer abends am rechten Seeufer die S6 in Richtung Baden nehmen wollte, wurde in den letzten Tagen gleich zweimal enttäuscht.

Der zweifache Ausfall der S6 in der letzten Woche am rechten Seeufer war gemäss SBB Zufall.
Der zweifache Ausfall der S6 in der letzten Woche am rechten Seeufer war gemäss SBB Zufall.
Archiv ZSZ

Sowohl letzte Woche am Freitag- als auch am Mittwochabend fiel ein Kurs der S6 von Uetikon nach Baden aus. «Dass innert fünf Tagen die gleiche S-Bahn-Linie zweimal betroffen war, ist Zufall», sagt SBB-Sprecher Oli Dischoe. Von einem generellen Problem könne keine Rede sein.

Zwar führten an beiden Abenden unterschiedliche technische Störungen zum Ausfall, allerdings hätten die Ereignisse keinen Zusammenhang. «Am Freitag verhinderte ein Problem bei der Batteriespannung, dass der Zug weiterfahren konnte», führt Dischoe aus. Fünf Tage später habe eine Türstörung die Retourfahrt des Zuges verunmöglicht.

Ohne Zwischenhalt

Ärgerlich war der zweite Vorfall vor allem für Umsteiger, die nach Küsnacht, Zollikon oder in eines der anderen Dörfer am unteren rechten Zürichseeufer gelangen wollten. Während die S7 am Freitag einen ausserordentlichen Stopp in Herrliberg-Feldmeilen einlegte, um den Umstieg auf die S16 zu ermöglichen, geschah dies am Mittwochabend nicht. «Ausserordentliche Halte können nicht immer eingelegt werden», erklärt der Mediensprecher. Es gehe auch darum, den restlichen Zugverkehr nicht unnötig zu behindern.

Dass der Ausfall am Mittwoch in Meilen allerdings weder auf dem Perron noch in der einfahrenden S7, sondern nur auf der digitalen Anzeige angekündigt wurde, kann sich Oli Dischoe nicht erklären: «Üblicherweise wird auf dem Perron und im Zug über Ausfälle informiert.» Für die Zukunft weist er Bahnkunden zudem auf den Railservice der SBB auf Twitter hin.

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