Küsnacht

Glühwein, Kuchen und Eis am See

Wer die Festtage in einer romantischen Umgebung verbringen will, kann es in der Sonne in Küsnacht versuchen. Das Hotel, gegenwärtig mit Eisbahn, ist durchaus reizvoll.

Eine Attraktion für Jung und Alt: Die temporäre Eisbahn vor dem Hotel Sonne – auf dem Areal des Gartenrestaurants.

Eine Attraktion für Jung und Alt: Die temporäre Eisbahn vor dem Hotel Sonne – auf dem Areal des Gartenrestaurants. Bild: Reto Schneider

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Das Romantikhotel Sonne macht seinem Namen derzeit alle Ehre: Die Atmosphäre im und um das gediegene Haus direkt am Zürichsee ist fürwahr bezaubernd. Das gilt vor allem für die Abendstunden, wenn die aus tausenden von kleinen Lämpchen bestehende Festtagsbeleuchtung erstrahlt. Dann wird es auf der Terrasse und auf der im Garten installierten kleinen Eisbahn richtig lauschig.

Man sitzt auf den bequemen Sitzen, die mit Fellen und Wolldecken ausstaffiert sind, nippt am Glühwein, nascht allenfalls vom gut bestückten Kuchenbüffet und schaut versonnen auf die Eisbahn, wo Kinder und ihre Mütter bei gedämpfter Musik fröhlich ihre Runden drehen. Und wenn auf dem See jetzt auch noch die Panta Rhei aus der leicht nebligen Dämmerung auftaucht und am Schiffssteg anlegt, wähnt man sich fast wie in einem Film von Federico Fellini: E la nave va! «Es ist einfach schön hier», finden denn auch die Damen und Kinder aus Uster, die ihren Ausflug in die Sonne mit Kaffee und Guetsli beenden. Sie sitzen auf der alten Kutsche, die auf der Terrasse steht, und das Töchterchen spendiert auch uns ein Guetsli. Süss! Draussen vor dem Haupteingang beginnt sich derweil der Parkplatz zu füllen. Edle Karrossen fahren vor und werden vom Valet-Service in ihre Parkplätze eingewiesen. Neue Gäste kommen, die mal Deutsch, Englisch oder Spanisch parlieren – und erst mal die Idylle am See bestaunen.

Hochbetrieb im Hotel

Drinnen herrscht jetzt, kurz vor 18 Uhr, schon ziemlich Betrieb. Koffer werden abgeholt, in der Lobby lümmeln ein paar Kinder, es wird eingecheckt. «Wir sind ausgebucht», erklärt die Receptionistin, an Silvester sei gerade noch eines der über 40 Zimmer frei. Stephan Rickenbach, der Food & Beverage-Manager, bestätigt, dass die Sonne heuer «über die Festtage sehr gut ausgelastet ist». Viele Paare, auch aus der Schweiz, gönnen sich im Hotel eine Auszeit. Aber auch Familien logieren hier und Leute, die in der Region Verwandte oder Bekannte besuchen.

Zudem laufe das Geschäft mit Weihnachtsessen und Banketten gut. Das Hotel profitiere dieses Jahr sicher vom relativ warmen und schönen Wetter, meint Rickenbach, und natürlich von der tollen Lage des Hauses sowie der Stadtnähe, die für viele Gäste ein zusätzlicher Reiz sei.

Zum Abschied ein Drink

Für Betrieb und Umsatz sorgt aber vor allem auch die kleine Eisbahn, die unter dem Motto «Live on Ice» heuer zum fünften Mal das Schlittschuhlaufen im Garten ermöglicht und bis am 7. Februar offen ist. Die vom Zumiker Lichtartisten Gerry Hofstetter konzipierte und vom Hotel in Eigenregie betriebene Anlage läuft laut Rickenbach so gut wie noch nie. Sie lockt vor allem Familien mit Kindern an, die ab dem Nachmittag die Anlage bevölkern.

Jetzt, um 19 Uhr, wird es auf der Terrasse aber doch merklich kühler. Erste Nebelschwaden kriechen heran, und es wird Zeit, sich vor dem Dinner noch ins Zimmer zurückzuziehen. Weil wir leider keines gebucht haben, genehmigen wir uns noch einen Drink in der Bar. Die ist ebenfalls gut besucht – vor allem von Damen und Herren, die noch eins rauchen wollen. Denn die Bar ist ein Fumoir und von nostalgisch anmutendem Zigarettenrauch durchzogen – was heutzutage ja schon wieder eine gewisse Romantik verströmt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 30.12.2015, 15:34 Uhr

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