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GLP Stäfa sieht Solaranlagen als Notwendigkeit

Am Montag befinden die Stäfner Stimmberechtigten über die Solarstrominitiative. Der Gemeinderat empfiehlt, diese abzulehnen. Die Grünliberalen sehen das anders.

Solarzellen auf dem Dach des Üriker Werkhofs Töbeli: Nach Ansicht der Grünliberalen sollen mehr Dächer für die Stromproduktion genutzt werden.
Solarzellen auf dem Dach des Üriker Werkhofs Töbeli: Nach Ansicht der Grünliberalen sollen mehr Dächer für die Stromproduktion genutzt werden.
Frank Speidel

Die Sonne schien gestern vom wolkenlosen Himmel. Die Solarzellen auf dem Dach des Üriker Werkhofs Töbeli haben somit besonders viel Strom produziert. Nach Ansicht der Grünliberalen sollen künftig noch mehr Dächer für die Produktion dieser erneuerbaren Energie genutzt werden.

Deshalb haben sie 2012 die Initiative «Stäfa wird Solarstromproduzent» eingereicht. Diese fordert, dass die Gemeinde eigenen Solarstrom produziert. Auf geeigneten Flächen soll sie Photovoltaikanlagen betreiben. Finanziert werden sollen die Anlagen durch eine jährliche Konzessionsabgabe in der Höhe von 250?000 Franken. Die Initiative wurde von der Gemeindeversammlung klar angenommen. Der Gemeinderat wurde damit beauftragt, eine Vorlage zur Umsetzung der Initiative auszuarbeiten. Am Montag befindet die Stäfner Gemeindeversammlung über die Vorlage. Sie sieht einen Kredit von maximal 1,2 Millionen Franken vor. Mit dem Geld sollen Solaranlagen gebaut werden. Der Rahmenkredit soll auf zehn Jahre befristet sein.

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