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Gemeinden wollen sich nicht abstrampeln für grünes Gütesiegel

Jedes Jahr gibt es in der Schweiz neue Energiestädte. Im Bezirk Meilen ist der Trend allerdings gegenläufig. Das hat vor allem finanzielle Gründe.

Manchen Gemeinden ist das Energiestadt-Label in der aktuell angespannten Finanzsituation schlichtweg zu teuer.
Manchen Gemeinden ist das Energiestadt-Label in der aktuell angespannten Finanzsituation schlichtweg zu teuer.
Karikatur Owley

Vor zweieinhalb Jahren wurde Männedorf auf einen Schlag zur Stadt. Genauer: zur Energiestadt. Damals wurde das Label in Anwesenheit von Regierungsrat Markus Kägi (SVP) feierlich überreicht. Männedorf hatte mehrere Jahre lang auf das Ziel hingearbeitet, Energiestadt zu werden. Ein Leerlauf angesichts des jetzt beschlossenen Übungssabbruchs? So will es Gemeindepräsident André Thouvenin (FDP) nicht verstanden haben: «Der grosse personelle Aufwand von damals hat uns auch viel gebracht.» Er nennt als Beispiele die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit oder das Erarbeiten einer Richtlinie für einen ökologischen Einkauf für die gesamte Gemeinde.

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