Zum Hauptinhalt springen

Gemeinden fressen sich umstrittene Finanzreserven an

An mancher Gemeindeversammlung dürften die «finanzpolitischen Reserven» im Budget zur Sprache kommen. Der neue Geldtopf soll Gemeinden vor Steuerschwankungen bewahren.

An den bevorstehenden Gemeindeversammlungen in der Region dürften auch die «finanzpolitische Reserven» ein Thema werden.
An den bevorstehenden Gemeindeversammlungen in der Region dürften auch die «finanzpolitische Reserven» ein Thema werden.
Symbolbild, Keystone

Wie viele Steuergelder nimmt die Gemeinde im nächsten Jahr ein? Diese Frage führt regelmässig zu Stirnrunzeln in den Gemeindeverwaltungen. Ziehen finanziell gut situierte Einwohner weg, brechen rasch auch wertvolle Steu­er­einnahmen weg.

Neu dürfen die Gemeinden im Kanton Zürich deshalb «finanzpolitische Reserven» bilden, um Schwan­kungen in den Jahreser­geb­nissen zu «glätten». Rutscht der Jahresabschluss ins Minus, kann eine Gemeindeversammlung beschliessen, aus diesem ­Kässeli Geld zu nehmen, um das miese Resultat wieder auszu­gleichen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.