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Gefängnisse werden überprüft

Der Ausbruch eines Gewalttäters aus dem Gefängnis Limmattal mithilfe einer Aufseherin hat Folgen. Das Amt für Justizvollzug hat Sofortmassnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in den Gefängnissen ergriffen – auch in Horgen und Meilen.

Im Gefängnis Meilen sind bis zu 35 Häftlinge untergebracht, fast ein Drittel von ihnen wegen Drogenhandels, ein Sechstel wegen Diebstahls.
Im Gefängnis Meilen sind bis zu 35 Häftlinge untergebracht, fast ein Drittel von ihnen wegen Drogenhandels, ein Sechstel wegen Diebstahls.
Sabine Rock

Wenn eine Gefängniswärterin einem Gewalttäter zur Flucht verhilft, wie das vor zehn Tagen im Gefängnis Limmattal passiert ist, erschüttert das den Justizvollzug in seinen Grundfesten. Seither hagelt es Kritik an die Adresse des kantonalen Amts für Justizvollzug.

Das Personal sei ungenügend ausgebildet und dessen Lebenswandel werde zu selten überprüft. Ausserdem wurde der Vorwurf laut, nachts sei das Gefängnis in Dietikon von zu wenig Personal besetzt, oder dieses schlafe sogar.

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