Haustiere

Für Katzen und Hunde gibt es nur noch wenige Ferienplätze

Tierpensionen in der Region sind in der Ferienzeit stark ausgebucht. Menschen verreisen heute oft spontaner und wollen die Haustiere schnell unterbringen. Doch Experten raten von kurzfristigen Entscheidungen ab.

Die Katzen im Tierferienheim Gredig verbringen ihre Ferien mit Artgenossen. Der Innen- und Aussenauslauf bieten aber auch viele Rückzugsmöglichkeiten.

Die Katzen im Tierferienheim Gredig verbringen ihre Ferien mit Artgenossen. Der Innen- und Aussenauslauf bieten aber auch viele Rückzugsmöglichkeiten. Bild: David Baer

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Wer jetzt noch einen Ferienplatz für seine Haustiere finden will, kann es minuter schwer haben. Ob Katzenhotel oder Bauernhof: Viele Tierpensionen in der Region sind über den ganzen Sommer ausgebucht. Gerade in der Ferienzeit müssen die Vierbeiner oft zu Hause bleiben. «Heute gehen Leute auch häufiger spontan weg», sagt Andrea Breitenbach vom Tierferienheim Gredig in Wädenswil.

Doch gerade wenn ein Haustier in einer Gruppenhaltung untergebracht wird, seien kurzfristige Entscheide nicht immer sinnvoll. «Die Hunde müssen vorher für ein oder zwei Probetage in die Gruppe zu Besuch», erklärt sie. Dann zeige sich schnell, ob sie sich im Rudel wohlfühlen oder nicht.

Hunde relaxt, Katzen gestresst

Tiere haben unterschiedliche Bedürfnisse. Für Hunde kann eine Ferienbetreuung in der Gruppe entspannend sein, für Katzen aber ein Ortswechsel grosser Stress bedeuten. «Man sollte sich Zeit nehmen für die Auswahl einer Ferienunterkunft», rät auch Mona Neidhart vom Veterinäramt Zürich. So kann man verschiedene Betriebe kennenlernen.

«Die Örtlichkeiten sollen einen hygienischen Eindruck machen und sauber sein. Natürlich ist der Umgang mit den Tieren wichtig. Je besser man sich den Betrieb anschaut, desto besser kann man für sich die Frage beantworten, ob man sein Tier dort in guten Händen wähnt», sagt sie. «Umgekehrt ist es ein Alarmzeichen, wenn die Betreiber die Örtlichkeiten nicht zeigen wollen oder mit Auskünften hinter dem Berg halten.»

Ferienheime und Petsitterdienste müssen vom Veterinäramt bewilligt sein. «Der Anbieter muss diese Bewilligung also vorweisen können», sagt Neidhart. Das gilt besonders bei Exoten wie Schlangen. Manchmal sind es aber nicht die Anbieter, die zu Problemen führen, sondern die Besitzer, die ihre geliebten Vierbeiner nur schwer aus den Augen lassen wollen.

Erstellt: 17.07.2018, 16:08 Uhr

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