Kantonsrat

Forrer will Sitz der Grünen verteidigen

Die Grünen des Bezirks Meilen wollen ihren Sitz im Kantonsrat halten und haben dafür Bezirksparteipräsident Thomas Forrer auf den ersten Listenplatz gesetzt.

Thomas Forrer ist seit 2012 Präsident der Grünen des Bezirks Meilen.

Thomas Forrer ist seit 2012 Präsident der Grünen des Bezirks Meilen. Bild: Archiv ZSZ

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Bei den Grünen kommt es zu keiner Überraschung: Die Bezirkspartei möchte ihren Sitz im Kantonsrat halten. Diesen hat aktuell Thomas Forrer inne, der als Bisheriger auf dem ersten Listenplatz antritt. Der Erlenbacher mit Jahrgang 1972 war 2016 für Maria Lischer nachgerückt. In seiner Zeit im Parlament hat er sich unter anderem als Mitinitiant der Volksinitiative für die Abschaffung des Schiffsfünflibers engagiert.

Junge Grüne auf Platz zwei

«Wir sind zuversichtlich, dass wir den Sitz halten können», sagt Forrer. Der Kulturwissenschaftler hofft auf eine Steigerung des Stimmenanteils der Grünen von fünf auf acht Prozent. Einen weiteren Sitz hat die Partei allerdings nicht angepeilt. Hintergrund ist, dass der Bezirk Meilen wegen der Bevölkerungsentwicklung einen Sitz im Kantonsparlament verliert. Ein zweiter Sitz sei zurzeit nicht realistisch, sagt Forrer denn auch.

Auf dem zweiten Listenplatz haben die Grünen Anika Brunner aus Hombrechtikon gesetzt. Die Studentin und Fachfrau Gesundheit ist Mitglied der Geschäftsleitung der Jungen Grünen Schweiz und wurde 1999 geboren. Danach folgen Jeannine van Puijenbroek aus Meilen, Marcus Bosshard aus Stäfa, Susanna Abegg aus Herrliberg und Jörg Stüdeli aus Küsnacht. Auf dem siebten Listenplatz befindet sich Edith Spörri aus Männedorf, gefolgt von Roland Siegenthaler aus Meilen und Katharina Schweizer-Müller aus Zumikon. Auf den letzten drei Plätzen sind Simon Caluori aus Hombrechtikon, Theo Weilenmann aus Stäfa und Alt Kantonsrätin Maria Lischer aus Männedorf.

Bis jetzt höchster Frauenanteil

Auffällig ist, dass die Grünen mit dem bislang höchsten Frauenanteil der Meilemer Bezirksparteien den Wahlkampf lancieren. Während die SP und die GLP mit sieben Männern und fünf Frauen bereits einen vergleichsweise hohen Anteil aufweisen, ist bei den Grünen die Hälfte der Kandidierenden weiblich. «Gleichberechtigung ist uns ein zentrales Anliegen», sagt Forrer denn auch.

Unter den Parteimitgliedern seien die Frauen leicht in der Mehrheit und man müsse eher darauf achten, dass man für die Wahlliste genügend Männer finde. Die Kantonsratswahlen finden am 24. März 2019 statt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.11.2018, 17:34 Uhr

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