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Firmen aus der Region rekrutieren Spezialisten aus Drittstaaten

Der Bundesrat hat die Kontingente für hochqualifizierte Spezialisten aus sogenannten Drittstaaten erhöht. Doch gibt es im Bezirk Meilen überhaupt Firmen, die Fachleute aus Amerika oder Asien benötigen? Das ist durchaus der Fall, wie eine Umfrage zeigt.

Gut qualifizierte Spezialisten aus Drittstaaten werden auch bei Firmen in der Region (hier Sensirion in Stäfa) gebraucht.
Gut qualifizierte Spezialisten aus Drittstaaten werden auch bei Firmen in der Region (hier Sensirion in Stäfa) gebraucht.
Archiv Reto Schneider

Der Bundesrat legt im Herbst jeweils Kontingente für Jahres- oder Kurzaufenthalter fest, die aus Drittstaaten – also von ausserhalb der EU und Efta – kommen und in der Schweiz arbeiten können. Es handelt sich dabei um gut qualifizierte Spezialisten, die etwa von Technologiefirmen, Banken oder in der Forschung gebraucht werden.Mitte Oktober hat der Bundesrat das Drittstaaten-Kontingent von 6500 in diesem Jahr auf 7500 für 2017 aufgestockt. Dies auch auf Wunsch der Wirtschaftsverbände und der Kantone. Gesuche werden in der Regel von grossen Firmen – oft mit Hilfe von externen Personalvermittlern – gestellt, zumal die Bewilligungsverfahren mehrere Wochen dauern und mit administrativem Aufwand verbunden sind. Jetzt stellt sich die Frage: Gibt es auch im Bezirk Meilen Firmen, die Spezialisten aus Drittstaaten brauchen und auf die Kontingente zurückgreifen?

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