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Feiern für soziale Gerechtigkeit

Die Traditionsfeier am 1. Mai verliert etwas an Zugkraft. Die SP des Bezirks Meilen kämpft mit einem politischen Schwergewicht dagegen an. Und sie diskutiert über ein neues Konzept, zumindest was die Lokalität betrifft.

Die Rede an der 1.-Mai-Feier im Bezirk Meilen hält dieses Jahr der Stäfner SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Die Rede an der 1.-Mai-Feier im Bezirk Meilen hält dieses Jahr der Stäfner SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Keystone

Im Bezirk Meilen wird die Organisation der 1.-Mai-Feier ein Jahr im Voraus geplant. Die Rede hält der wieder in Stäfa ansässige SP-Nationalrat und Ständeratskandidat Daniel Jositsch. Zugesagt hatte er bereits im Juni. Dies ganz im Gegensatz zu Horgen. Dort hat die SP-Bezirkspartei die traditionelle 1.-Mai-Feier vor kurzem abgesagt, da es laut eigenen Angaben an Helfern für die Organisation und an einer Neuausrichtung der Traditionsfeier fehle. Spontan sprangen ältere SP-Mitglieder um den früheren Wädenswiler SP-Stadtrat Hermann Koch in die Bresche. Innert kürzester Zeit schafften sie es, ein Fest zu organisieren und eine junge Festrednerin zu finden: die Stadtzürcher Gemeinderätin und Juso-Mitglied Anjushka Früh. «Der Tag der Arbeit ist als Tag der Solidarität und des Kampfes für soziale Gerechtigkeit immer noch von Bedeutung», sagt Koch.

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