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Faszinierend, unersetzlich und gefährdet

Biologe Andreas Müller referierte im Sonnenwiessaal zum Thema Wildbienen und zeigte auf, was für deren Überleben getan werden kann.

Wichtig, aber gefährdet: Eine Wildbiene bei der «Arbeit».
Wichtig, aber gefährdet: Eine Wildbiene bei der «Arbeit».
Archiv pd

Der grosse Unterschied zwischen einer Honigbiene und einer Wildbiene ist, dass bei Letzterer kein Honig geerntet werden kann. Der Wildbienenspezialist und Biologie Andreas Müller erklärt am Donnerstagabend den rund 40 Interessierten im Stäfner Sonnenwiessaal warum das so ist.

Während eine Wildbiene nur ein Jahr lebt und darum keine Nahrungsvorräte zum Überwintern anlegen muss, braucht die Honigbiene in ihrem mehrjährigen Lebenszyklus den Honig zum Überleben. Da sie im Gegensatz zur einsiedlerischen Wildbiene über ein soziales Verhalten verfügt und somit zu den staatenbildenden Insekten gehört, bezeichnet sie Müller, nicht ohne ein Schmunzeln, gar als «Extremistin» – es handle sich bei ihr um die einzige untypische Biene in dieser Artenvielfalt: «Über 95 Prozent der Bienen sind nämlich solitäre Wesen und Einzelgängerinnen.»

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