Arbeitsmarkt

Etwas mehr Arbeitslose in den Seegemeinden

Die Zahl der Arbeitslosen ist im November am See leicht gestiegen. Die Quoten erhöhten sich sowohl im Bezirk Horgen als auch im Bezirk Meilen um 0,1 Prozent.

Im November ist die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz und im Kanton Zürich gestiegen. Der gleiche Trend lässt sich in den Seebezirken beobachten.

Im November ist die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz und im Kanton Zürich gestiegen. Der gleiche Trend lässt sich in den Seebezirken beobachten. Bild: Symbolbild/Keystone

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Die Region Zürichsee hält mit Land und Kanton Schritt. Überall ist die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt minimal angestiegen. In der Schweiz waren Ende November 137 317 Personen ohne Arbeit – rund 2500 mehr als im Oktober.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 auf 3,1 Prozent. Im Kanton Zürich meldeten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zuletzt 28 496 Arbeitslose (plus 737). Die Quote stieg ebenfalls um 0,1 auf 3,5 Prozent.

Seebezirke im Gleichschritt

Dieselbe Zunahme verzeichneten die beiden Seeregionen. Im Bezirk Horgen erhöhte sich die Quote auf 3,3 Prozent. Am linken Ufer wuchs die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter um 56 auf 2222.

Im Bezirk Meilen beträgt die Arbeitslosenquote neu 2,7 Prozent. Am rechten Ufer des Zürichsees waren Ende November 1408 Personen im RAV gemeldet, 20 mehr als im Vormonat.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.12.2017, 15:03 Uhr

Gleicher Trend im Linthgebiet

Die Region Linthgebiet hält mit Land und Kanton Schritt. Überall ist die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt minimal angestiegen. In der Schweiz waren Ende November 137 317 Personen ohne Arbeit – rund 2500 mehr als im Oktober. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 auf 3,1 Prozent. Im Kanton St. Gallen meldeten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zuletzt 6272 Arbeitslose (plus 72). Die Quote stieg ebenfalls um 0,1 auf 2,3 Prozent.

Keine zweistellige Zunahme

Gleiche Vorzeichen im Linthgebiet. Die zehn Gemeinden verzeichneten im November 772 arbeitlslose Frauen und Männer. Die Zunahme um 26 Personen liess auch hier die Quote um ein Zehntelprozent auf 2,1 Prozent klettern. Bei solch geringer Veränderung sind die Unterschiede auf Gemeindeebene zufällig, zumal der Wohnort und nicht der Arbeitsort für die RAV-Statistik ausschlaggebend ist. Somit fielen auch allfällige Massenentlassungen nicht kommunal ins Gewicht.

Nirgendwo gab es zweistellige Zu- oder Abnahmen bei den Arbeitslosenzahlen. In Benken (-4) und Weesen (-1) nahm sie sogar ab, in Uznach blieb sie gleich. Bei den Städten weist Rapperswil-Jona mit 2,3 Prozent die zweittiefste Arbeitslosenrate im Kanton auf. Tiefer ist sie nur in Gossau (2,1), höher in Wil (2,4) und St. Gallen (3,0).

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