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Ein Stäfner treibt die Para-Ski-Stars zum Erfolg

Justus Wolf ist Trainer der deutschen Nati im Para Ski alpin. Der Stäfner erklärt, wie sich der Behindertensport professionalisiert – und warum die physische Beeinträchtigung seiner Athleten kein Tabu ist.

Mindestens 120 Tage mit seinen Athleten im Schnee: Justus Wolf (links) aus Stäfa trainiert das deutsche Para-Ski-alpin-Team – und ist mit diesem äusserst erfolgreich.
Mindestens 120 Tage mit seinen Athleten im Schnee: Justus Wolf (links) aus Stäfa trainiert das deutsche Para-Ski-alpin-Team – und ist mit diesem äusserst erfolgreich.
PD

Zu dieser Jahreszeit ist Justus Wolf eigentlich nicht so oft an seinem Wohnort Stäfa. Wieso sollte er auch: Die Weltcup-Saison im Para Ski alpin – dem Ski fahren für körperlich Beeinträchtigte – ist im vollen Gange, der Athleten-Tross zieht jede Woche von einem Ort auf der Welt zum nächsten. Mal ist er in Italien zu Gast, am nächsten Wochenende in Slowenien, dann in Russland. Wolf ist als Trainer des deutschen Teams stets mit dabei, unterstützt seine Fahrer bei Training und Rennen. Und wenn er während den Wintermonaten mal kurze Zeit nach Stäfa zurückkehrt, wo er mit seiner Partnerin lebt, bleibt er zumeist mit dem Kopf bei der Arbeit. Per Homeoffice koordiniert er dann die Trainingsdaten, organisiert die Unterkünfte. «Es ist ein Vollzeitjob», sagt der Bundestrainer, «120 Skitage kommen im Jahr zusammen. Doch ich geniesse es.»

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