Stäfa

Ein neues Licht für die Adventszeit

Am Sonntagabend sind die sechs Varianten der Weihnachtsbeleuchtung der Bevölkerung präsentiert worden. Diese bestimmt bis 15. November ihren Favoriten für 2020.

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Das Timing hätte nicht besser sein können. Der zuvor noch mit starkem Regen wütende Herbststurm hatte am Sonntag just um 18 Uhr seinem Treiben ein Ende gesetzt. So herrschen wettermässig ideale Verhältnisse, als die neuen Varianten der Weihnachtsbeleuchtung in vollem Lichterglanz erstrahlen. Die Stäfner haben sich diese von anderen Gemeinden für die Präsentation ausgeliehen.

Er sei überwältigt von den vielen Leuten – mit diesen Worten begrüsst Gemeindepräsident Christian Haltner (FDP) übers Mikrofon die rund 300 Stäfnerinnen und Stäfner, die sich auf dem Gemeindehausplatz zum feierlichen Akt mit Apéro eingefunden haben. Sie sind dazu aufgerufen, für den Advent 2020 ihren Favoriten aus sechs Modellen zu bestimmen. In der Auswahl befindet sich auch das bisherige Harfen-Design. Das Budget und technische Möglichkeiten sollen bei der Wahl vorab keine Rolle spielen, hält Haltner fest. Für die Wahl haben alle Haushalte einen Umfragebogen mit abtrennbarer Antwortkarte zugeschickt bekommen.

Es gibt einen klaren Favorit

Auf einem Rundgang werden die Modelle bestaunt und kritisiert. Wuchtig wirken die Lichtzylinder mit ihren hängenden Girlanden zwischen den Kreiseln beim Gemeindehaus. Etliche Betrachter finden den Standort ideal, doch wirke dieses Modell in einer Strasse zu überladen. Jemand schlägt vor, den Lichtzylinder an Plätzen aufzustellen und mit den Lichterkugeln in den Strassen zu kombinieren. Deren Vorteil ist, dass sie sich tagsüber als goldiggrüne Kugel präsentieren und dadurch einen zusätzlichen dekorativen Effekt erfüllen.

Filigraner sind die mit kaltem und warmem Licht strahlenden «zweifarbigen Sterne». Ihr Nachteil: Man erkennt sie mit ihrem Schweif erst in der Nähe, von Weiten erscheinen die LED-Leuchten als ein Wirrwarr. Im Gegensatz dazu wirken der einfache sowie der gefüllte Stern fast schon banal. Sterne seien langweilig und vielerorts schon präsent, ist die vernichtende Bemerkung einer älteren Dame, die empfiehlt, man solle etwas Aussergewöhnliches und damit die Zweifarbigkeit wählen.

Dennoch, je länger man den Leuten zuhört, desto mehr Stimmen geben dem gefüllten Stern den Vorzug. Die «alte» Harfe hingegen bleibt nach 40 Jahren Dauerpräsenz chancenlos.

Erstellt: 04.11.2019, 15:41 Uhr

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